Andrea Nahles bewirbt Deutschen Kita-Preis – es winken je 25.000 Euro Preisgeld

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und weitere Partner zeichnen auch 2019 besondere Qualität in der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung aus. Darauf macht die SPD-Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles aufmerksam. Andrea Nahles: „Der Deutsche Kita-Preis würdigt Einrichtungen, die hart daran arbeiten, dass Millionen Kinder optimal aufwachsen können. Wir wollen diejenigen auszeichnen, die sich dafür einsetzen, dass jedes Kind es packt, denn wer Kinder stärker macht, macht Deutschland stärker“. Ab sofort können sich Kindertageseinrichtungen und lokale Bündnisse für frühe Bildung um den Deutschen Kita-Preis 2019 bewerben. Die Einreichungsfrist endet am 31. August 2018. Die Preisträger werden im Mai 2019 in Berlin gekürt. In jeder der beiden Kategorien „Kita des Jahres“ und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ stehen 65.000 Euro Preisgelder zur Verfügung.

Es werden jeweils ein erster Platz und vier zweite Plätze vergeben. Die beiden Erstplatzierten dürfen je 25.000 Euro mit nach Hause nehmen. Die vier Zweitplatzierten in jeder Kategorie werden mit je 10.000 Euro ausgezeichnet. Insgesamt ist die Auszeichnung also mit 130.000 Euro dotiert. Wer es aufs Treppchen schafft, entscheidet eine Jury aus Wissenschaft, Praxis, Politik, Verbänden und Zivilgesellschaft. Gesucht werden Kitas und lokale Bündnisse, die sich kontinuierlich für gute Qualität in der frühen Bildung engagieren und dabei das Kind in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen. Zudem spielen Mitwirkungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern sowie die Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort bei der Auswahl der Preisträger eine wichtige Rolle.

Flyer

SPD-Abgeordnete: Linksrheinische Bahnstrecke steht vor großen Problemen

Die „Ahrtalbahn“ soll auch in den Nebenverkehrszeiten bis Bonn durchgebunden bleiben. Außerdem plant die Deutsche Bahn kleinere Baumaßnahmen wie z.B. Überholgleise auf dem Streckenabschnitt Köln-Bonn-Remagen, um Verspätungen entgegenzuwirken. Bis zum Bau weiterer Gleise zwischen Köln, Bonn und Remagen will die DB Netz AG allerdings die Zahl der Züge im Personennahverkehr auf den Stand von 2018 einfrieren. Diese Informationen erhielten jetzt die SPD-Bundestagsabgeordneten Andrea Nahles (Kreis Ahrweiler), Sebastian Hartmann (Rhein-Sieg-Kreis) und Ulrich Kelber (Bonn), die wegen des Verkehrs auf der linksrheinischen Strecke immer wieder nachgehakt hatten, offiziell von der Deutschen Bahn AG. „Wir freuen uns über den kleinen Erfolg für die Pendler. Entscheidend ist aber, dass sich unsere Befürchtung bestätigt hat, dass ohne den Bau zweier weiterer Gleise zwischen Köln (Hürth-Kalscheuren) und Bonn Hauptbahnhof sowie eines dritten Gleises zwischen Bonn und Remagen weder die dauernden Ausfälle und Verspätungen in den Griff zu kriegen sind, noch der dringende Ausbau des Personenverkehrs möglich ist, obwohl wir eine Region mit wachsenden Einwohnerzahlen sind.

Wir erwarten eine sofortige Einleitung der Planungsverfahren, weil Planung, Genehmigung und Bau ohnehin viele Jahre dauern werden“, fordern Nahles, Kelber und Hartmann. Vom Bundesverkehrsministerium erwartet die SPD, dass dieses klarstellt, dass es im Nutzungskonflikt zwischen Schienengüterverkehr und Personenverkehr ein Schwerpunkt auf funktionierende Mobilität in der Region gelegt wird. „Der transnationale Güterverkehr hat Ausweichmöglichkeiten, z.B. über nicht ausgenutzte Strecken in Ost-Frankreich. Die Pendlerinnen und Pendler haben keine Alternativen. Wir akzeptieren nicht, dass ein Verkehrskollaps in der Region riskiert wird, nur um noch mehr Güterverkehr fahren zu lassen. Parallel sollte das Verkehrsministerium die Vorplanungen für den Mittelrhein-Tunnel in Auftrag geben, damit langfristig der gesamte Schienengüterverkehr aus dem Rheintal verschwinden kann“, erläutern Nahles, Kelber und Hartmann. So erfreulich das Einlenken der DB beim Thema „Ahrtalbahn“ ist, eine kleine Einschränkung macht der Konzern bei dem Thema dann doch noch gegenüber den Abgeordneten. Wenn im Rahmen der Bauarbeiten der S13 auf der rechten Rheinseite Verkehr – teils mehrwöchig – auf die linke Rheinseite verlegt wird, kann es für diese Zeiträume auch auf der „Ahrtalbahn“ z.B. zur Abbindung in Remagen kommen. Für „normale Zeiten“ hat die Bahn nach dem Protest aus der Region jetzt allerdings Abstand von dieser Idee einer Abbindung genommen.

Jugendliche debattieren beim Planspiel „Jugend und Parlament“

Nick Molitor und Andrea Nahles

Vom 23. bis 26. Juni 2018 fand im Deutschen Bundestag erneut die Veranstaltung „Jugend und Parlament“ statt. 355 Jugendliche stellten in einem Planspiel das parlamentarische Verfahren nach. Dafür wurden sie von Mitgliedern des Bundestages nominiert. Auch Andrea Nahles konnte einen Jugendlichen aus ihrem Wahlkreis nach Berlin entsenden: Nick Molitor aus Kempenich. Die Teilnehmer im Alter von 17 bis 20 Jahren übernahmen für vier Tage die Rollen von Abgeordneten und simulierten vier Gesetzesinitiativen. Zur Debatte standen Entwürfe zu chancengleichen Bewerbungen, zur Einführung von Pfand auf Kaffeebechern, zur Einführung von Elementen direkter Demokratie sowie zur Ausweitung der Beteiligung deutscher Streitkräfte an einer EU-geführten Militäroperation im fiktiven Staat Sahelien. 

Die Jugendlichen aus ganz Deutschland lernten dabei die Arbeit der Abgeordneten in Landesgruppen, Fraktionen, Arbeitsgruppen und Ausschüssen kennen. Bei der abschließenden Debatte im Plenarsaal wurden 48 Rednerinnen und Redner aus allen Spielfraktionen ans Pult gebeten und versuchten, Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen. Im Anschluss an die Simulation diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Spitzenvertretern der Bundestagsfraktionen, wie realitätsgetreu Jugend und Parlament die parlamentarische Arbeit abbildet. „Jugend und Parlament ist eine tolle Gelegenheit, jungen Leuten den demokratischen Prozess im Bundestag nahezubringen. Gerade in der heutigen oftmals aufgeheizten politischen Debattenkultur ist es wichtig zu zeigen, dass Demokratie manchmal mühsam und kompliziert ist. Aber sie ist die beste Staatsform, die wir haben und aller Mühen wert“, so Andrea Nahles.

Andrea Nahles wirbt für Jugendmedienworkshop

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles wirbt für den Jugendmedienworkshop im Deutschen Bundestag. Der Workshop für junge Medienmacher zwischen 16 und 20 Jahren findet vom 25. November bis 1. Dezember 2018 im Deutschen Bundestag statt. Zum fünfzehnten Mal lädt der Deutsche Bundestag gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland e.V. 30 Nachwuchsjournalisten zu einem einwöchigen Workshop nach Berlin ein. „Die Jugendlichen erwartet ein spannendes und abwechslungsreiches Workshop-Programm zum medialen und politisch-parlamentarischen Alltag in der Bundeshauptstadt. Sie werden in einer Redaktion hospitieren, mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages diskutieren, eine Plenarsitzung besuchen und an der Erstellung einer eigenen Zeitung mitarbeiten. Das ist eine sehr interessante Möglichkeit für Jugendliche und junge Erwachsene, die sich für einen journalistischen Beruf, die Arbeit in der Medienbranche und für Politik interessieren. Ich würde mich freuen, wenn sich auch Nachwuchsjournalisten aus meiner Region bewerben und am Workshop in Berlin teilnehmen“, so Andrea Nahles.

Unter dem Titel „Zwischen Krieg und Frieden“ werden sich die Teilnehmer im Rahmen des Workshops mit Krieg und Frieden, aber auch mit deren Übergängen auseinandersetzen. Wie kann Frieden geschaffen und aufrechterhalten werden? Ist ein Krieg näher, weil über ihn berichtet wird oder seine Auswirkungen spürbar sind? Was tragen der Einzelne, die Gesellschaft oder Institutionen, wie die EU, zum Friedensprozess bei?

Bewerbungsschluss ist der 14. September 2018. Interessierte Jugendliche können sich hier  bewerben.

 

 

 

Als Junior-Botschafter in die USA – Andrea Nahles wirbt für das Parlamentarische Patenschaftsprogramm des Deutschen Bundestags

Die Bundestagsabgeordnete und SPD-Parteivorsitzende Andrea Nahles wirbt auch in diesem Jahr für die Teilnahme am Parlamentarischen Patenschaftsprogramm (PPP) des Deutschen Bundestags. Der Deutsche Bundestag vergibt wieder Stipendien für ein Auslandsjahr in den USA. Noch bis zum 14. September 2018 können sich Schülerinnen und Schüler sowie junge Berufstätige und Auszubildende für ein Stipendium des Parlamentarischen Patenschafts-Programms für das Austauschjahr 2019/2020 bewerben.„Das Programm bietet die Möglichkeit, für ein Jahr in den USA zu leben, zur Schule zu gehen und zu arbeiten. Gerade für Auszubildende und junge Berufstätige ist dies eine einmalige Chance, das Arbeitsleben und ein College in den USA aus erster Hand zu erleben“, so Andrea Nahles. Das Patenschaftsprogramm ist ein gemeinsames Programm des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses für junge Deutsche und US-Amerikaner. Bundestagsabgeordnete übernehmen für die Jugendlichen eine Patenschaft.

Die deutschen Schülerinnen und Schüler besuchen in den USA eine High School, die jungen Berufstätigen gehen auf ein College und absolvieren anschließend ein Praktikum in einem amerikanischen Betrieb. Die Stipendiaten leben während des Austauschjahres in Gastfamilien. Gleichzeitig verbringen die Stipendiaten aus den USA ein Austauschjahr in Deutschland. Die Stipendiaten lernen den Alltag, die Kultur und die Politik des anderen Landes kennen. Zugleich vermitteln sie als Junior-Botschafter ihre Erfahrungen, Werte und Lebensweise aus ihrem Land.

Bewerben können sich bundesweit Schüler, die zum Zeitpunkt der Ausreise (31.7.2019) mindestens 15 und höchstens 17 Jahre alt sind. Junge Berufstätige müssen bis zur Ausreise (31.7.2019) ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben und dürfen zu diesem Zeit­punkt höchstens 24 Jahre alt sein. Das PPP-Stipendium umfasst die Kosten für die Reise, Vorbereitung und Betreuung sowie notwendige Versicherungen. Weitere Informationen gibt es auf der Seite des Deutschen Bundestages.

Rentenerhöhung für Ost und West beschlossen: „Weitere Verbesserungen sind geplant.“

Gute Nachrichten für über 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner: Die Bundesregierung hat beschlossen, die Renten zu erhöhen. Zum 1. Juli 2018 wird die Rente in Westdeutschland um 3,22 Prozent und in den neuen Ländern um 3,37 Prozent steigen. Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich erfolgreich dafür stark gemacht, dass die Renten in Ost und West weiter aneinander angeglichen werden. Mit dem Beschluss des Kabinetts erreicht der Rentenwert im Osten ab 1. Juli 95,8% des Wertes West. Bis spätestens 2024 sollen die Renten in den alten und neuen Bundesländern dann gleich hoch sein. Wichtige Grundlage für die erfreuliche Entwicklung bei den Renten insgesamt sind die gute Situation auf dem Arbeitsmarkt und steigende Löhne. Andrea Nahles erklärt: „Wir werden die Weichen dafür stellen, dass Renten auch künftig steigen. Deshalb machen wir eine Politik für eine gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, denn nur mit einem hohen Beschäftigungsstand und guten Löhnen gibt es auch eine gute Rente. Dazu haben wir ein ganzes Bündel an Maßnahmen geschnürt.“

Dass sich Familie und Beruf künftig besser unter einen Hut bringen lassen, wird mit der Brückenteilzeit sichergestellt werden. Berufstätige Eltern dürfen nicht in die Teilzeitfalle geraten, sondern müssen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestärkt werden. Das bedeutet ein Lohnplus auf dem Gehaltskonto und später auf dem Rentenkonto. „So wie wir mit dem gesetzlichen Mindestlohn die Einkommensentwicklung insgesamt verbessert haben, wollen wir auch die Situation von Berufsstartern weiter verbessern und eine Mindestausbildungsvergütung einführen“, betont Andrea Nahles. Durch ein Fachkräftegesetz wird der Zuzug qualifizierter Arbeitskräfte aus dem Ausland gesteuert und damit die wirtschaftliche Entwicklung und in der Folge die Lohnentwicklung in Deutschland vorangebracht.

Zugleich werden im Inland die Rahmenbedingungen für die Beschäftigung Älterer verbessert. „Wir sorgen dafür, dass Geringqualifizierte umfänglicher weitergebildet werden als bisher, um dem Fachkräftemangel beizukommen und die Einkommenssituation dieser Menschen zu verbessern“, so Andrea Nahles. Mit einem Recht auf Weiterbildungsberatung durch die Bundesagentur für Arbeit für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und einer in sich stimmigen nationalen Weiterbildungsstrategie werden die Weiterbildungsprogramme des Bundes und der Länder besser gebündelt. Zudem sollen die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung in den Pflegeberufen spürbar verbessert und die gesetzlichen Voraussetzungen dafür geschaffen werden, um in der Altenpflege leichter zu einem flächendeckend gültigen Tarifvertrag zu kommen. Die SPD-Politikerin betont: „Mit all diesen Maßnahmen machen wir uns nicht nur stark für gute Arbeit, sondern sorgen für eine verlässliche und gute Rente.“

Sprachförderung sorgt für mehr Chancengleichheit

Alle Kinder sollen von Anfang an von guten Bildungsangeboten profitieren. Im Januar 2016 ist daher das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestartet. Mit dem Programm fördert das Bundesfamilienministerium sprachliche Bildung als festen Bestandteil in der Kindertagesbetreuung. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Chancengleichheit. Durch das Programm werden bundesweit aktuell insgesamt über 7.000 zusätzliche halbe Fachkraftstellen in Kitas und in der Fachberatung gefördert. Darunter auch in Einrichtungen in Andernach, Bad Breisig, Mayen, Münstermaifeld, Ochtendung, Polch, Remagen und Welling. Dies erfuhr die regionale SPD-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende ihrer Fraktion, Andrea Nahles, von der Servicestelle Sprach-Kitas.

Andrea Nahles: „In meinem Wahlkreis profitieren davon 13 Einrichtungen. Insgesamt unterstützt das Familienministerium die Arbeit in unserer Region mit Mitteln in Höhe von mehr als 1,1 Millionen Euro. Es freut mich, dass dieses Angebot des Bundes hier vor Ort derartig gut angenommen wird.“

Weitere Informationen zum Programm finden sich im Internet.

18. März: „Equal-Pay-Day“

Heute, am 18. März, ist Equal-Pay-Day – der „Tag für gleiche Bezahlung“ von Frauen und Männern. Er markiert in jedem Jahr symbolisch den Tag der Lohnlücke zwischen Männern und Frauen: Während Männer bereits ab dem 01.01. für ihre Arbeit bezahlt werden, arbeiten Frauen quasi bis zum 18.03. umsonst – und zwar für die gleiche bzw. gleichwertige Arbeit. Andrea Nahles, SPD-Bundestagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende, wird sich auch in dieser Legislaturperiode dafür einsetzen, dass die strukturellen Ungleichgewichte zwischen Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt konsequent abgebaut werden.

Ein wichtiger Baustein dabei: Das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit. „Es ist ungerecht, dass Frauen für die gleiche bzw. gleichwertige Arbeit am Ende des Monats im Schnitt 21 Prozent weniger in der Tasche haben als ihre männlichen Kollegen. Und das hat weitreichende Folgen. So erzielen Frauen im Laufe ihres Erwerbslebens deutlich weniger Einkommen und bekommen obendrein noch weniger Rente“, mahnt Andrea Nahles. Mit der Einführung des Mindestlohns, dem Gesetz für Entgelttransparenz und der gesetzlichen Regelung für mehr Frauen in Führungspositionen hat die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag bereits wichtige Schritte hin zu mehr Entgeltgleichheit erreicht. Klar ist aber auch: Es gibt nicht das eine Gesetz, das die Lohnlücke auf einen Schlag schließt. „Mit den Verabredungen im gerade erst unterzeichneten Koalitionsvertrag werden wir den eingeschlagenen Weg des Lückenschlusses beim Lohn fortsetzen.

Gleich zu Beginn werden wir das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit auf den Weg bringen. Außerdem stärken wir die Tariflöhne in der Pflege und bauen finanzielle Ausbildungshürden bei Sozial- und Pflegeberufen ab“ sagt Andrea Nahles. Das kommt insbesondere den Frauen zugute, weil vor allem sie in diesen Branchen arbeiten. „Mit der Einführung einer Grundrente werden wir Altersarmut bekämpfen und die Lebensleistung vieler Frauen honorieren“ betont die SPD-Politikerin. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Das muss für Frauen und Männer uneingeschränkt und überall – auch in unserer Region – gelten. Wir wollen, dass der Equal Pay Day in Zukunft auf den 01.01. fällt!“, so Andrea Nahles.

8. März – Wir müssen dem Fortschritt auf die Sprünge helfen

Frauenpolitisches Frühstück der SPD-Bundestagsfraktion mit Andrea Nahles (Foto: Andreas Amann)

Der Internationale Frauentag am 8. März steht in diesem Jahr unter dem Zeichen „Press for Progress“. Das Weltwirtschaftsforum hat im vergangenen Jahr in seinem Global Gender Report errechnet, dass es unter den jetzigen Umständen noch 100 Jahre dauern wird, bis die Gleichstellung der Geschlechter erreicht ist. „Damit der Fortschritt an Fahrt aufnimmt, müssen wir auf die Tube drücken – auch in Deutschland. Deshalb hat die SPD dafür gesorgt, dass zahlreiche gleichstellungspolitische Verbesserungen im Koalitionsvertrag verankert wurden“, bekräftigt die SPD-Abgeordnete Andrea Nahles.

So wird das Recht auf befristete Teilzeit bald Gesetz: „Für die Gleichstellung der Geschlechter ist das ein Riesenschritt: Frauen und Männer haben endlich die Möglichkeit, nach einer Teilzeitphase wieder auf die vorherige Arbeitszeit aufzustocken – und nicht länger in der Teilzeitfalle stecken zu bleiben“, so Nahles. Einen besonderen Schwerpunkt setzen die künftigen Koalitionspartner auf die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Andrea Nahles erklärt: „Wir werden diese Frauen stärken, indem wir ihnen den sicheren und geschützten Weg aus der Gewaltspirale ermöglichen: mit einem Aktionsprogramm zur Prävention von Gewalt, der Verbesserung des Hilfesystems und einer gesicherten Finanzierung von Frauenhäusern.“

Vor fast 100 Jahren haben Frauen das erste Mal gewählt und konnten gewählt werden. Sie selbst waren es, die für ihr selbstverständliches Recht auf die Straße gegangen sind und diesen bahnbrechenden Erfolg als ihren eigenen feiern konnten. Doch heute, fast ein Jahrhundert später, sind Frauen noch immer nicht angemessen in den Parlamenten beteiligt. Der Anteil von Frauen im Bundestag ist seit der jüngsten Bundestagswahl sogar gesunken: Von zuletzt 36,5 Prozent auf nunmehr 30 Prozent. „Das ist eindeutig zu wenig“, sagt Andrea Nahles und betont: „Es ist unsere Pflicht dafür zu sorgen, dass im Bundestag, im Europaparlament und in den Kommunalparlamenten Frauen zur Hälfte das Sagen haben. Um diese Missstände 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts zu beenden, müssen wir jetzt handeln“, so die SPD-Politikerin. 

Bewerbt euch: Planspiel Jugend und Parlament in Berlin!

Auch in diesem Jahr findet vom 23.-26. Juni im Deutschen Bundestag wieder das Planspiel „Jugend und Parlament“ statt. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles lädt alle Jugendlichen ein, sich für die Teilnahme zu bewerben. „Das Planspiel „Jugend und Parlament“ dient dazu, den Weg der Gesetzgebung für Jugendliche nachvollziehbar zu machen. Dazu übernehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Rollen fiktiver Abgeordneter. Mit neuem Namen, neuer Biografie und neuer politischer Orientierung ausgestattet, werden sie Gesetzentwürfe durch den parlamentarischen Prozess bringen“, erläutert Andrea Nahles.

„Die Simulation wirkt sehr realistisch, denn die Jugendlichen werden bei ihrer Arbeit Originalschauplätze wie den Plenarsaal und die Fraktions- und Ausschusssäle nutzen. Die Jugendlichen erhalten dadurch eigene Einblicke in die komplexen Abläufe und in die Arbeit des Bundestages!“ Die Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung übernimmt der Deutsche Bundestag. Politisch interessierte Jugendliche zwischen 17 und 20 Jahren können sich bis zum 01. April im Bürgerbüro von Andrea Nahles schriftlich bewerben. Dazu reicht eine kurze Vorstellung mit Kurzbiografie, Interessen, Hobbies etc. und einer Begründung, warum man am Planspiel teilnehmen möchte.

Die Bewerbungen gehen dann auf dem Postweg an:

Bürgerbüro Andrea Nahles, MdB, Balduinstraße 1, 56626 Andernach