Marie-Juchacz-Preis 2019

Die SPD-Bundestagsfraktion verleiht den Marie-Juchacz-Preis einmalig. Mit dem Preis soll die Erinnerung an all die kämpferischen Sozialdemokratinnen wachgehalten werden, die vor mehr als 100 Jahren ihr selbstverständliches Recht einforderten, zu wählen und gewählt zu werden.„Der Anlass für einen Marie-Juchacz-Preis kann passender nicht sein: 100 Jahre ist es her, dass Frauen in Deutschland das Wahlrecht zugesprochen wurde und, dass sie in ein deutsches Parlament gewählt werden durften. Die meisten weiblichen Abgeordneten waren, nach der ersten Wahl für und mit Frauen in den Reihen der SPD zu finden. Und es war die Sozialdemokratin Marie Juchacz, die als erste Frau überhaupt in einem deutschen Parlament redete. Wir suchen nun kreative Ideen und Konzepte von jungen Menschen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, die für Gleichstellung eintreten: sich für mehr Frauen in der Politik engagieren oder Marie Juchacz‘ Rede auf originelle Weise in die heute Zeit übersetzen“, so Andrea Nahles.

Die Abgeordnete ist überzeugt: „Die vergangenen 100 Jahre haben gezeigt: Perspektiven und Interessen von Frauen werden nur dann gleichwertig berücksichtigt, wenn Frauen in der Politik mitreden und mitentscheiden. Wir dürfen deshalb nicht nachlassen in unserem Einsatz für mehr Frauen in der Politik.“ Mit dem Preis zeichnet die SPD-Fraktion junge Menschen mit einer kreativen Idee aus: Was würde Marie Juchacz heute in ihrer Rede im Deutschen Bundestag aus Frauensicht einfordern? Darüber hinaus prämiert sie innovative zivilgesellschaftliche Initiativen und Projekte, in denen Bürgerinnen und Bürger sich dafür engagieren, die politische Beteiligung von Frauen voranzubringen.

Teilnehmen am Kreativwettbewerb können junge Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren und bewerben können sich innovative zivilgesellschaftliche Projekte sowie Initiativen, die sich gemeinnützig für mehr politische Beteiligung von Frauen engagieren. „Die Gewinnerinnen und Gewinner laden wir zur Preisverleihung voraussichtlich im Februar 2019 in den Deutschen Bundestag ein“, kündigt Andrea Nahles an.

 

Ausschreibung und Teilnahmeformulare

Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 4. Januar 2019

Andrea Nahles beim Burg- und Steinfest in Mayen – Engagement für die Heimat und für heimische Arbeitsplätze

Andrea Nahles bei der Unterzeichnung der Resolution zum Erhalt des Schieferabbaus in Mayen

Das Burg- und Steinfest in Mayen ist das wichtigste Volksfest der Region. Ehrensache, dass auch Andrea Nahles als örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete auf einen Besuch vorbei kam. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion Alexander Schweitzer und der SPD Mayen-Koblenz machte Andrea Nahles auf die Kampagne „Meine Heimat – unsere Zukunft“ aufmerksam. Die SPD in Rheinland-Pfalz will mit dieser großangelegten Umfrage herausfinden, wie sich das Leben auf dem Land für die Menschen darstellt, was verbessert werden muss, wo der Schuh drückt. „Es gilt, den ländlichen Raum zu stärken und klar zu machen: Die SPD in Rheinland-Pfalz ist die Kommunal- und Heimatpartei“, so Andrea Nahles.

Gleichzeitig erklärte sich die SPD-Politikerin mit den Angestellten von Rathscheck Schiefer solidarisch, die für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze und die Fortsetzung der Produktion im Bergwerk Katzenberg Unterschriften sammelten. „Die gute Qualität des Schiefers, die langjährige Produktion an diesem außergewöhnlichen Standort und die hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten unterm Strich doch ein toller Standortfaktor sein. Ich hoffe gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen von Rathscheck auf eine gute Lösung“, unterstrich Andrea Nahles.

Andrea Nahles wirbt für Wettbewerb gegen Extremismus und Gewalt

(c) BfDT

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz der Bundesregierung zeichnet in diesem Jahr Projekte aus, die sich gegen Antisemitismus, Islamismus und Rechtsextremismus engagieren. Darauf macht die SPD-Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles aufmerksam. Andrea Nahles: „Demokratie bedeutet, sich in die Angelegenheiten vor Ort einzumischen und beginnt schon in der Familie, in der Schule, in der Freizeit. Gerade in Zeiten wie diesen, wo unsere Demokratie unter Druck gerät, ist es umso wichtiger, Stellung zu beziehen und sich zu engagieren.“ Alle Projekte, die sich mit Demokratie, Toleranz, Integration, Gewaltprävention, Extremismus und Antisemitismus beschäftigen, können sich bewerben.

Den Gewinnern winkt ein Preisgeld zwischen 2.500 und 5.000 Euro und eine verstärkte Präsenz in der Öffentlichkeit. Es gibt viele gute Projekte in unserer Region, die sich aktiv für unsere Demokratie und gegen Hass und Gewalt engagieren und ebenso viele Ehrenamtliche, die mit Leib und Seele für die gute Sache eintreten. Ich würde mich freuen, wenn viele von ihnen bei dem Wettbewerb mitmachen. Demokratie muss immer wieder gestärkt und verteidigt werden“, so Andrea Nahles.

 

Informationen

Einsendeschluss ist der 23. September

Andrea Nahles wirbt für Bundespreis “Zu gut für die Tonne“

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zeichnet in diesem Jahr Projekte gegen Lebensmittelverschwendung aus. Darauf macht die SPD-Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles aufmerksam. Andrea Nahles: „Von der Landwirtschaft über den Handel und die Gastronomie bis hin zum Verbraucher – genießbare Lebensmittel landen immer noch viel zu oft in der Tonne. Die Bundesregierung würdigt nun im Projekt „Zu gut für die Tonne“ Projekte, die Beiträge zur Reduzierung der Verschwendung leisten“. Egal ob Großunternehmen, kleiner Betrieb oder Einzelperson, ob Verein, Organisation oder Behörde – bewerben kann sich jeder, der sich gegen die Lebensmittelverschwendung engagiert. Man kann sich in den Kategorien Landwirtschaft und Produktion, Handel, Gastronomie, Gesellschaft und Bildung sowie Digitalisierung bewerben. Eine namhafte Jury wählt unter allen Bewerbungen die besten aus. Die Gewinner werden Anfang 2019 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung bekannt gegeben. Unter den Bewerbern, die ein Konzept einreichen, aber noch keine Mittel für die Umsetzung haben, werden zwei Förderpreise vergeben, die mit 10.000 bzw. 5.000 Euro dotiert sind. „Ich würde mich freuen, wenn zahlreiche Initiativen beim Wettbewerb mitmachen, denn der Kampf gegen Lebensmittelverschwendung geht uns alle an“, so Andrea Nahles.

 

Informationen

Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2018

 

Projekt für Zugewanderte und Einheimische der Caritas Mayen wird unterstützt

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wird mit 150.000 € das Mayener Projekt „Gemeinsam aktiv… Zugewanderte und Einheimische engagieren sich ehrenamtlich“ des Caritasverbands Rhein-Mosel-Ahr e.V. im Rahmen der Maßnahmen zur Integration von Zuwanderern fördern. Das hat Andrea Nahles auf Nachfrage erfahren. Der Schwerpunkt des Projektes liegt auf der interkulturellen und interreligiösen Begegnung sowie dem ehrenamtlichen Engagement von Geflüchteten für andere Zuwanderer und die einheimische Bevölkerung. Kulturelle Angebote, Bildungsangebote, Projekte und Aktivitäten bis hin zu einem gemeinsam angelegten und gepflegten Garten sollen gemeinsames Aktivwerden und interkulturelle Begegnung fördern.

Miteinander entsteht durch Begegnung“, so Andrea Nahles. „Durch solche Projekte wird ein Rahmen für Begegnungen geschaffen, der schon durch die gemeinsamen Aktivitäten mehr als sinnvoll gefüllt wird. Den Teilnehmern – Zugewanderten wie Einheimischen – eröffnen sich Möglichkeiten des gegenseitigen Kennenlernens, von denen letztlich alle profitieren. Durch das ehrenamtliche Engagement werden Menschen weit über den eigentlichen Teilnehmerkreis hinaus erreicht. Ich würde mich freuen, wenn dieses tolle Angebot auf positive Resonanz stößt“, so die SPD-Politikerin.

Abschluss einer beeindruckenden Sommerreise

 

Andrea Nahles mit MdL Marc Ruland (2. von rechts) in Maria Laach

Ein besonderes Highlight erwartete Andrea Nahles zum Abschluss ihrer diesjährigen Sommerreise im Wahlkreis. Unter dem Titel „Vom Bauhaus nach Maria Laach – Theodor Bogler (1897-1968)“ wurden im Kloster Maria Laach vom 16. Juni bis 11. August die Reigen des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums eröffnet. Entlang des bewegten und bewegenden Lebens von Pater Theodor Bogler präsentiert die Schau Ideen und Auswirkungen der Bauhaus-Bewegung, die bis heute ihre Spuren im Alltag und auch im Kloster hinterlassen haben. „Seine bewegte und bewegende Biografie und seine immer noch zeitgemäßen Kreationen haben mich sehr beeindruckt. Bereits seit dem Jahr 1881 gibt es das Tank-und Apparatewerk J.B. Michiels. Damals noch in Köln ansässig, zog die Firma 1904 nach Brohl-Lützing um und setzt seitdem auf Herstellung von Edelstahlbehältern für die Industrie. Andrea Nahles lernte bei ihrem Betriebsbesuch und dem Rundgang viel über die Herausforderungen in diesem Industriezweig. Geschäftsführer Alexander Walser zeigte der Politikerin nicht nur die ganze Bandbreite der Produkte, sondern verwies auch auf die kontinuierliche Weiterbildung der Belegschaft und die neuen Fertigungstechniken, ohne die die konstant gute Produktqualität nicht zu halten sei. „Das ist mal wieder ein schöne Beispiel für die Wirtschaftsstärke unserer Region“, so Andrea Nahles abschließend.

Andrea Nahles im Tank- und Apparatewerk mit Geschäftsführer Alexander Walser

Unsere Gesellschaft wird immer älter. Dass dies die Städte und Gemeinden, aber auch die Familien und Angehörigen, vor ganz neue Herausforderungen stellt, davon konnte sich Andrea Nahles auf ihrer zurückliegenden Sommerreise ein eindrückliches Bild machen. Remagener Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Kirchengemeinden, die Stadt und viele andere Akteure haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam den demografischen Wandel anzupacken. Bei einem Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern wurde der SPD-Politikerin die große Bandbreite der Veranstaltungen und Aktionen vorgestellt. „Hier in Remagen gibt es ein breites gesellschaftliches Bündnis, um das Älterwerden für alle so angenehm wie möglich zu machen. Dank der vielen Freiwilligen, die sich in zahlreichen Projekten engagieren, wird die Stadt immer lebenswerter“, so Andrea Nahles. Für Interessierte finden hier weitere Infos: SoNA-Projekt.

Andrea Nahles im Gespräch mit SoNA — Sozialraumorientierte Netzwerke für das Alter Remagen

Am letzten Tag ihrer diesjährigen Sommerreise informierte sich Andrea Nahles in Sinzig über die Möglichkeiten, die das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) Jugendlichen bietet. In der Janusz-Korczak-Schule, die bekannt ist für ihren Förderschwerpunkt Lernen und sozial-emotionale Entwicklung, konnte sie im Gespräch mit zwei ehemaligen Schülern aus erster Hand erfahren, was das FSJ ausmacht. Lukas Nübling von der Landesarbeitsgemeinschaft Freiwilligendienste betonte die Wichtigkeit des FSJ gerade in der Phase des Übergangs zwischen Schule und Einstieg in das Berufsleben. „Das Freiwillige Soziale Jahr bietet den jungen Menschen einmalige Möglichkeiten, sich persönlich weiterzuentwickeln, berufliche Orientierung zu finden und gleichzeitig für andere Menschen da zu sein. Wenn wir es nicht schon hätten, müsste es erfunden werden“, so die Abgeordnete begeistert. Die Jugendlichen arbeiten in Vollzeit neben den Hauptamtlichen in ganz unterschiedlichen Bereichen wie Jugendhilfe, Sozialstationen oder Feuerwehren und beziehen ein monatliches Taschengeld sowie – je nach Trägerorganisation- auch weitere Zuschüsse. „Sie leisten damit einen sehr wertvollen Dienst an der Gemeinschaft und haben selbst auch das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun. Eine „Win-Win-Situation“ für alle Beteiligten“, so Andrea Nahles.

Mehr Infos zum FSJ

 

 

 

Sommerreise 2018 geht weiter

Andrea Nahles im Schwimmbad Brohltal

Während ihrer Sommerreise genoss SPD-Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles einen Dorfrundgang durch Weibern. Auf Anregung des Ehrenvorsitzenden Horst Daleki und im Beisein mehrerer Genossinnen und Genossen ließ sie sich, die in den letzten Jahren umgesetzten Maßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung vorstellen. Vor allem die neugestaltete Ortsmitte mit der Mariensäule als Mittelpunkt, als Ort zum Entspannen und Verweilen, wusste vollends zu überzeugen. Der Besuch des frisch herausgeputzten Schwimmbades Brohltal bildete den Abschluss eines ereignisreichen Tages bei bestem Wetter und mit vielen Eindrücken. Mit den Worten „Sie kenne ich aus dem Fernsehen“ wurde Andrea Nahles dann am Eingang des St. Anna Alten- und Pflegeheims von Frau Fuß, einer aufgeweckten Seniorin, begrüßt. „Dann können wir beide miteinander Platt sprechen“ entgegnete die Abgeordnete. Einrichtungsleiterin Dajana Schellmann begrüßte die Politikerin und führte sie durch das Gebäude. Schnell kam das Gespräch natürlich auf das Thema Pflegenotstand und die allgemeinen Herausforderungen der älter werdenden Gesellschaft. „Ganz wichtig bei der Diskussion ist mir, dass der Pflegeberuf endlich attraktiver werden muss, und dass als Gesellschaft ein klares Zeichen setzen müssen, wieviel uns ein menschenwürdiges Leben auch im hohen Alter wert ist“, so Andrea Nahles. In St. Anna gehen Leitung, Beschäftigte und Patienten gemeinsam gern neue Wege. So organisiert das Heim beispielsweise Bildhauerkurse für Demenzpatienten beim lokalen Bildhauer Rudolf Schneider. „Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Einbindung von ehrenamtlichen Helfern, ohne die St. Anna nicht eine so tolle Versorgung leisten könnte“, so Andrea Nahles. Interessierte Freiwillige, die Spaß an der Arbeit mit Senioren haben, können sich auf der Homepage des Heimes über Angebote informieren.

Andrea Nahles und Seniorin Frau Fuß

Dass Innovationen, Nachhaltigkeit und eine gute Mitarbeiterführung durchaus zusammengehen können, erfuhr Andrea Nahles beim Besuch der Firma „Form und Raum“ in Grafschaft. Geschäftsführer Peter Mauelshagen führte die SPD-Politikerin durch seinen mittelständischen Betrieb, den er augenzwinkernd zwischen „Schiffschaukelbremser und Schreiner“ beschrieb. Seit über 40 Jahren entwickelt „Form und Raum“ individuelle Konzepte beim Messebau. Das Besondere hierbei: Die Firma hat sich einen verantwortungsvollen Umgang mit ökologischen Ressourcen und gesellschaftliche Verantwortung auf die Fahnen geschrieben. So konnte sie 2016 das Nachhaltigkeits-Zertifikat des Fachverbandes für Veranstaltungswesen überreicht bekommen. „Ich bin immer wieder fasziniert, was für tolle Betriebe wir hier bei uns haben. Gerade der Mittelstand fühlt sich in unserer Region wohl und trägt zum wirtschaftlichen Wohlergehen bei. Darauf können wir stolz sein“, so Andrea Nahles. So feiert die Winzergenossenschaft in Mayschoß in diesem Jahr bereits ihr 150jähriges Jubiläum und ist damit die älteste Winzergenossenschaft der Welt. Mit mittlerweile 432 Mitgliedern, einer Jahresproduktion von über 1 Million Flaschen und einer Anbaufläche von 150 ha ist die Winzergenossenschaft eine wahre Erfolgsgeschichte des Ahrtals geworden. Matthias Baltes, der Vorstandsvorsitzende der Genossenschaft und sein Stellvertreter Rudolf Stodden, nutzten die Gelegenheit und führten Andres Nahles durch die Lager- und Produktionsstätten und vergaßen auch nicht, eine kleine Weinprobe zu organisieren.

Andrea Nahles bei der Firma „Form und Raum“ mit Geschäftsführer Peter Mauelshagen

Aber die Ahr ist nicht nur für ihre tollen Weine und grandiosen Wanderwege bekannt. Auch der Naturschutz spielt hier eine große Rolle. Davon konnte sich Andrea Nahles selbst überzeugen. Unter der fachkundigen Leitung von Frau Dr. Dommermuth vom Naturschutz Großprojekt Obere Ahr/ Hocheifel und dem leitenden Ingenieur Herrn Gerschitzka besichtigte Andrea Nahles die zahlreichen Maßnahmen, die beim Naturschutzgroßprojekt eingeleitet wurden. Ziel ist es, die Gewässer und Auenbereiche zu renaturieren, so dass zum einen der Hochwasserschutz verbessert und zum anderen die Artenvielfalt gewährleistet wird. „Dadurch erhalten wir nicht nur Flora und Fauna gesund, sondern leisten auch einen Beitrag zur Grünlandnutzung, zur Fischerei oder dem Tourismus“, so die SPD-Abgeordnete.

 

 

„Ich bin immer sehr dankbar für die vielen Menschen, die mich bei meiner Sommerreise unterstützen. Nur dadurch, dass sie mir für meinen Besuch Zeit einräumen und mir erzählen, wo der Schuh drückt, kann ich mir ein genaues Bild machen und mich für sie einsetzen.“

Sommerreise durch den Wahlkreis

Horst Kowalski und Andrea Nahles

Auch in diesem Jahr nutzte die SPD-Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles die politikfreie Sommerpause, um sich mit Vereinen, Initiativen und interessanten Personen in ihrem Wahlkreis zu treffen. Start der diesjährigen Sommertour war ein Besuch bei der Rennfahrerlegende Horst Kowalski in Kruft. Mit über 70 Jahren ist er der älteste noch aktive Seitenwagenfahrer Europas und mit seinem Sidecar immer noch mit bis zu 290 km/h unterwegs. Seit über 20 Jahren besitzt der seinen eigenen Rennstall mit eigener Werkstatt, durch die er Andrea Nahles bei ihrem Besuch führte. „Horst Kowalskis „Sidecar-Racing-Team“ ist der lebende Beweis dafür, dass man auch in seinem Alter noch Großes bewirken kann, wenn man seiner Leidenschaft folgt“, zeigte sich Andrea Nahles beeindruckt. Zweite Station der diesjährigen Sommertour war ein Besuch in der Galerie in der Alten Schule von Kollig. Dort betreibt Ingo Linz seit über zehn Jahren eine Galerie, in der er seine Werke ausstellt und verkauft. Das wohl bekannteste Werk von Ingo Linz ist die Silhouette von Münstermaifeld im Pop-Art-Design, die mittlerweile Postkarten und Drucke der Touristen-Info in Münstermaifeld ziert. Als gelernter Malermeister und Lackierer konnte er mit dem Kauf der Alten Schule sein Hobby endlich in den passenden Räumlichkeiten ausleben und rettete damit das schöne alte Gebäude vor dem Abriss.

Andrea Nahles mit MdL Marc Ruland im Poecitarium

Die Genovevaburg war ein weiterer Stopp und ist als weithin bekanntes Kleinod mittelalterlicher Baukunst bis weit über die Grenzen Mayens hinaus bekannt. Die Burg blickt aufregenden Zeiten entgegen, denn sie ist dringend sanierungsbedürftig. Gemeinsam mit dem Mayener Oberbürgermeister Wolfgang Treis sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern informierte sich Andrea Nahles über den Zustand des Gebäudes und über den Zeitplan der Sanierung. „Ich bin zuversichtlich, dass die Arbeiten gut vorankommen werden. Vor allem gefällt mir, dass die Öffentlichkeit der Sanierung beiwohnen und sich vom Fortschritt überzeugen kann, denn die Stadt plant einen offenen Baustellentag. So kann man ganz einfach viele Bürgerinnen und Bürger in das „Projekt Baustelle“ einbeziehen“, so Andrea Nahles. Dass der Wahlkreis der SPD-Bundestagsabgeordneten Andrea Nahles immer wieder für eine Überraschung gut ist, zeigte sich eindrucksvoll bei der vierten Station ihrer Sommerreise. Auf dem Plan stand ein Besuch bei der Reptilienauffangstation von Patrick Meyer in Polch. Ähnlich wie in einem normalen Tierheim kümmert sich Patrick Meyer in seinem Poecitarium um ausgesetzte exotische Tiere. So zählen zu seinen „Gästen“ Vogelspinnen, Wasserschildkröten, Schlangen, Leguane und vieles mehr. Andrea Nahles zeigte sich beeindruckt: „Endlich ist das Projekt von Herrn Meyer offiziell von der Kreisverwaltung als Auffangstation anerkannt. Bisher musste er alles in Eigenregie organisieren, umbauen und auch finanzieren. Gut, dass sein Herzensprojekt nun zunehmend auf sicherere Füße steht“.

Andrea Nahles auf dem Schnürenhof

Wer auf eine über 700 jährige Geschichte zurückblicken kann, der ist nicht nur heimatverbunden, der weiß auch jede Menge interessanter Anekdoten zu erzählen. Davon konnte sich Andrea Nahles bei der Familie Ludwig vom Monrealer Schnürenhof überzeugen. Heutzutage leben und arbeiten mit Willi und Gisela, Manfred und Ursula und deren Sohn Stephan drei Generationen auf dem Schnürenhof. Neben dem Anbau von Weizen, Roggen und Gerste widmet sich die Familie auch der Milchproduktion, für die 60 Milchkühe zuständig sind. „Man merkt, dass die Tiere sich auf dem Hof Dank artgerechter Haltung wohl fühlen und dementsprechend top ist die Qualität der Erzeugnisse“, unterstrich Andrea Nahles. Highlight für Besucherinnen und Besucher ist sicherlich der Hofladen. In einem vor Ort stattfindenden Gespräch mit Vertretern des Landwirtschaftlichen Arbeitgeberverbands Rheinland-Pfalz, an dessen Spitze Präsidenten Eberhard Hartelt steht, ging es vor allen Dingen um aktuelle Herausforderungen für Bauern und Winzer im Land.

„Ich bin immer wieder positiv überrascht, wie viele engagierte Menschen in unserer Gegend leben, die ihre tollen Ideen einbringen und Sachen anpacken.“, resümierte Andrea Nahles.

Andrea Nahles bewirbt Deutschen Kita-Preis – es winken je 25.000 Euro Preisgeld

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und weitere Partner zeichnen auch 2019 besondere Qualität in der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung aus. Darauf macht die SPD-Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles aufmerksam. Andrea Nahles: „Der Deutsche Kita-Preis würdigt Einrichtungen, die hart daran arbeiten, dass Millionen Kinder optimal aufwachsen können. Wir wollen diejenigen auszeichnen, die sich dafür einsetzen, dass jedes Kind es packt, denn wer Kinder stärker macht, macht Deutschland stärker“. Ab sofort können sich Kindertageseinrichtungen und lokale Bündnisse für frühe Bildung um den Deutschen Kita-Preis 2019 bewerben. Die Einreichungsfrist endet am 31. August 2018. Die Preisträger werden im Mai 2019 in Berlin gekürt. In jeder der beiden Kategorien „Kita des Jahres“ und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ stehen 65.000 Euro Preisgelder zur Verfügung.

Es werden jeweils ein erster Platz und vier zweite Plätze vergeben. Die beiden Erstplatzierten dürfen je 25.000 Euro mit nach Hause nehmen. Die vier Zweitplatzierten in jeder Kategorie werden mit je 10.000 Euro ausgezeichnet. Insgesamt ist die Auszeichnung also mit 130.000 Euro dotiert. Wer es aufs Treppchen schafft, entscheidet eine Jury aus Wissenschaft, Praxis, Politik, Verbänden und Zivilgesellschaft. Gesucht werden Kitas und lokale Bündnisse, die sich kontinuierlich für gute Qualität in der frühen Bildung engagieren und dabei das Kind in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen. Zudem spielen Mitwirkungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern sowie die Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort bei der Auswahl der Preisträger eine wichtige Rolle.

Flyer

SPD-Abgeordnete: Linksrheinische Bahnstrecke steht vor großen Problemen

Die „Ahrtalbahn“ soll auch in den Nebenverkehrszeiten bis Bonn durchgebunden bleiben. Außerdem plant die Deutsche Bahn kleinere Baumaßnahmen wie z.B. Überholgleise auf dem Streckenabschnitt Köln-Bonn-Remagen, um Verspätungen entgegenzuwirken. Bis zum Bau weiterer Gleise zwischen Köln, Bonn und Remagen will die DB Netz AG allerdings die Zahl der Züge im Personennahverkehr auf den Stand von 2018 einfrieren. Diese Informationen erhielten jetzt die SPD-Bundestagsabgeordneten Andrea Nahles (Kreis Ahrweiler), Sebastian Hartmann (Rhein-Sieg-Kreis) und Ulrich Kelber (Bonn), die wegen des Verkehrs auf der linksrheinischen Strecke immer wieder nachgehakt hatten, offiziell von der Deutschen Bahn AG. „Wir freuen uns über den kleinen Erfolg für die Pendler. Entscheidend ist aber, dass sich unsere Befürchtung bestätigt hat, dass ohne den Bau zweier weiterer Gleise zwischen Köln (Hürth-Kalscheuren) und Bonn Hauptbahnhof sowie eines dritten Gleises zwischen Bonn und Remagen weder die dauernden Ausfälle und Verspätungen in den Griff zu kriegen sind, noch der dringende Ausbau des Personenverkehrs möglich ist, obwohl wir eine Region mit wachsenden Einwohnerzahlen sind.

Wir erwarten eine sofortige Einleitung der Planungsverfahren, weil Planung, Genehmigung und Bau ohnehin viele Jahre dauern werden“, fordern Nahles, Kelber und Hartmann. Vom Bundesverkehrsministerium erwartet die SPD, dass dieses klarstellt, dass es im Nutzungskonflikt zwischen Schienengüterverkehr und Personenverkehr ein Schwerpunkt auf funktionierende Mobilität in der Region gelegt wird. „Der transnationale Güterverkehr hat Ausweichmöglichkeiten, z.B. über nicht ausgenutzte Strecken in Ost-Frankreich. Die Pendlerinnen und Pendler haben keine Alternativen. Wir akzeptieren nicht, dass ein Verkehrskollaps in der Region riskiert wird, nur um noch mehr Güterverkehr fahren zu lassen. Parallel sollte das Verkehrsministerium die Vorplanungen für den Mittelrhein-Tunnel in Auftrag geben, damit langfristig der gesamte Schienengüterverkehr aus dem Rheintal verschwinden kann“, erläutern Nahles, Kelber und Hartmann. So erfreulich das Einlenken der DB beim Thema „Ahrtalbahn“ ist, eine kleine Einschränkung macht der Konzern bei dem Thema dann doch noch gegenüber den Abgeordneten. Wenn im Rahmen der Bauarbeiten der S13 auf der rechten Rheinseite Verkehr – teils mehrwöchig – auf die linke Rheinseite verlegt wird, kann es für diese Zeiträume auch auf der „Ahrtalbahn“ z.B. zur Abbindung in Remagen kommen. Für „normale Zeiten“ hat die Bahn nach dem Protest aus der Region jetzt allerdings Abstand von dieser Idee einer Abbindung genommen.