Sommerreise 2018 geht weiter

Andrea Nahles im Schwimmbad Brohltal

Während ihrer Sommerreise genoss SPD-Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles einen Dorfrundgang durch Weibern. Auf Anregung des Ehrenvorsitzenden Horst Daleki und im Beisein mehrerer Genossinnen und Genossen ließ sie sich, die in den letzten Jahren umgesetzten Maßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung vorstellen. Vor allem die neugestaltete Ortsmitte mit der Mariensäule als Mittelpunkt, als Ort zum Entspannen und Verweilen, wusste vollends zu überzeugen. Der Besuch des frisch herausgeputzten Schwimmbades Brohltal bildete den Abschluss eines ereignisreichen Tages bei bestem Wetter und mit vielen Eindrücken. Mit den Worten „Sie kenne ich aus dem Fernsehen“ wurde Andrea Nahles dann am Eingang des St. Anna Alten- und Pflegeheims von Frau Fuß, einer aufgeweckten Seniorin, begrüßt. „Dann können wir beide miteinander Platt sprechen“ entgegnete die Abgeordnete. Einrichtungsleiterin Dajana Schellmann begrüßte die Politikerin und führte sie durch das Gebäude. Schnell kam das Gespräch natürlich auf das Thema Pflegenotstand und die allgemeinen Herausforderungen der älter werdenden Gesellschaft. „Ganz wichtig bei der Diskussion ist mir, dass der Pflegeberuf endlich attraktiver werden muss, und dass als Gesellschaft ein klares Zeichen setzen müssen, wieviel uns ein menschenwürdiges Leben auch im hohen Alter wert ist“, so Andrea Nahles. In St. Anna gehen Leitung, Beschäftigte und Patienten gemeinsam gern neue Wege. So organisiert das Heim beispielsweise Bildhauerkurse für Demenzpatienten beim lokalen Bildhauer Rudolf Schneider. „Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Einbindung von ehrenamtlichen Helfern, ohne die St. Anna nicht eine so tolle Versorgung leisten könnte“, so Andrea Nahles. Interessierte Freiwillige, die Spaß an der Arbeit mit Senioren haben, können sich auf der Homepage des Heimes über Angebote informieren.

Andrea Nahles und Seniorin Frau Fuß

Dass Innovationen, Nachhaltigkeit und eine gute Mitarbeiterführung durchaus zusammengehen können, erfuhr Andrea Nahles beim Besuch der Firma „Form und Raum“ in Grafschaft. Geschäftsführer Peter Mauelshagen führte die SPD-Politikerin durch seinen mittelständischen Betrieb, den er augenzwinkernd zwischen „Schiffschaukelbremser und Schreiner“ beschrieb. Seit über 40 Jahren entwickelt „Form und Raum“ individuelle Konzepte beim Messebau. Das Besondere hierbei: Die Firma hat sich einen verantwortungsvollen Umgang mit ökologischen Ressourcen und gesellschaftliche Verantwortung auf die Fahnen geschrieben. So konnte sie 2016 das Nachhaltigkeits-Zertifikat des Fachverbandes für Veranstaltungswesen überreicht bekommen. „Ich bin immer wieder fasziniert, was für tolle Betriebe wir hier bei uns haben. Gerade der Mittelstand fühlt sich in unserer Region wohl und trägt zum wirtschaftlichen Wohlergehen bei. Darauf können wir stolz sein“, so Andrea Nahles. So feiert die Winzergenossenschaft in Mayschoß in diesem Jahr bereits ihr 150jähriges Jubiläum und ist damit die älteste Winzergenossenschaft der Welt. Mit mittlerweile 432 Mitgliedern, einer Jahresproduktion von über 1 Million Flaschen und einer Anbaufläche von 150 ha ist die Winzergenossenschaft eine wahre Erfolgsgeschichte des Ahrtals geworden. Matthias Baltes, der Vorstandsvorsitzende der Genossenschaft und sein Stellvertreter Rudolf Stodden, nutzten die Gelegenheit und führten Andres Nahles durch die Lager- und Produktionsstätten und vergaßen auch nicht, eine kleine Weinprobe zu organisieren.

Andrea Nahles bei der Firma „Form und Raum“ mit Geschäftsführer Peter Mauelshagen

Aber die Ahr ist nicht nur für ihre tollen Weine und grandiosen Wanderwege bekannt. Auch der Naturschutz spielt hier eine große Rolle. Davon konnte sich Andrea Nahles selbst überzeugen. Unter der fachkundigen Leitung von Frau Dr. Dommermuth vom Naturschutz Großprojekt Obere Ahr/ Hocheifel und dem leitenden Ingenieur Herrn Gerschitzka besichtigte Andrea Nahles die zahlreichen Maßnahmen, die beim Naturschutzgroßprojekt eingeleitet wurden. Ziel ist es, die Gewässer und Auenbereiche zu renaturieren, so dass zum einen der Hochwasserschutz verbessert und zum anderen die Artenvielfalt gewährleistet wird. „Dadurch erhalten wir nicht nur Flora und Fauna gesund, sondern leisten auch einen Beitrag zur Grünlandnutzung, zur Fischerei oder dem Tourismus“, so die SPD-Abgeordnete.

 

 

„Ich bin immer sehr dankbar für die vielen Menschen, die mich bei meiner Sommerreise unterstützen. Nur dadurch, dass sie mir für meinen Besuch Zeit einräumen und mir erzählen, wo der Schuh drückt, kann ich mir ein genaues Bild machen und mich für sie einsetzen.“