Sommerreise durch den Wahlkreis

Horst Kowalski und Andrea Nahles

Auch in diesem Jahr nutzte die SPD-Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles die politikfreie Sommerpause, um sich mit Vereinen, Initiativen und interessanten Personen in ihrem Wahlkreis zu treffen. Start der diesjährigen Sommertour war ein Besuch bei der Rennfahrerlegende Horst Kowalski in Kruft. Mit über 70 Jahren ist er der älteste noch aktive Seitenwagenfahrer Europas und mit seinem Sidecar immer noch mit bis zu 290 km/h unterwegs. Seit über 20 Jahren besitzt der seinen eigenen Rennstall mit eigener Werkstatt, durch die er Andrea Nahles bei ihrem Besuch führte. „Horst Kowalskis „Sidecar-Racing-Team“ ist der lebende Beweis dafür, dass man auch in seinem Alter noch Großes bewirken kann, wenn man seiner Leidenschaft folgt“, zeigte sich Andrea Nahles beeindruckt. Zweite Station der diesjährigen Sommertour war ein Besuch in der Galerie in der Alten Schule von Kollig. Dort betreibt Ingo Linz seit über zehn Jahren eine Galerie, in der er seine Werke ausstellt und verkauft. Das wohl bekannteste Werk von Ingo Linz ist die Silhouette von Münstermaifeld im Pop-Art-Design, die mittlerweile Postkarten und Drucke der Touristen-Info in Münstermaifeld ziert. Als gelernter Malermeister und Lackierer konnte er mit dem Kauf der Alten Schule sein Hobby endlich in den passenden Räumlichkeiten ausleben und rettete damit das schöne alte Gebäude vor dem Abriss.

Andrea Nahles mit MdL Marc Ruland im Poecitarium

Die Genovevaburg war ein weiterer Stopp und ist als weithin bekanntes Kleinod mittelalterlicher Baukunst bis weit über die Grenzen Mayens hinaus bekannt. Die Burg blickt aufregenden Zeiten entgegen, denn sie ist dringend sanierungsbedürftig. Gemeinsam mit dem Mayener Oberbürgermeister Wolfgang Treis sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern informierte sich Andrea Nahles über den Zustand des Gebäudes und über den Zeitplan der Sanierung. „Ich bin zuversichtlich, dass die Arbeiten gut vorankommen werden. Vor allem gefällt mir, dass die Öffentlichkeit der Sanierung beiwohnen und sich vom Fortschritt überzeugen kann, denn die Stadt plant einen offenen Baustellentag. So kann man ganz einfach viele Bürgerinnen und Bürger in das „Projekt Baustelle“ einbeziehen“, so Andrea Nahles. Dass der Wahlkreis der SPD-Bundestagsabgeordneten Andrea Nahles immer wieder für eine Überraschung gut ist, zeigte sich eindrucksvoll bei der vierten Station ihrer Sommerreise. Auf dem Plan stand ein Besuch bei der Reptilienauffangstation von Patrick Meyer in Polch. Ähnlich wie in einem normalen Tierheim kümmert sich Patrick Meyer in seinem Poecitarium um ausgesetzte exotische Tiere. So zählen zu seinen „Gästen“ Vogelspinnen, Wasserschildkröten, Schlangen, Leguane und vieles mehr. Andrea Nahles zeigte sich beeindruckt: „Endlich ist das Projekt von Herrn Meyer offiziell von der Kreisverwaltung als Auffangstation anerkannt. Bisher musste er alles in Eigenregie organisieren, umbauen und auch finanzieren. Gut, dass sein Herzensprojekt nun zunehmend auf sicherere Füße steht“.

Andrea Nahles auf dem Schnürenhof

Wer auf eine über 700 jährige Geschichte zurückblicken kann, der ist nicht nur heimatverbunden, der weiß auch jede Menge interessanter Anekdoten zu erzählen. Davon konnte sich Andrea Nahles bei der Familie Ludwig vom Monrealer Schnürenhof überzeugen. Heutzutage leben und arbeiten mit Willi und Gisela, Manfred und Ursula und deren Sohn Stephan drei Generationen auf dem Schnürenhof. Neben dem Anbau von Weizen, Roggen und Gerste widmet sich die Familie auch der Milchproduktion, für die 60 Milchkühe zuständig sind. „Man merkt, dass die Tiere sich auf dem Hof Dank artgerechter Haltung wohl fühlen und dementsprechend top ist die Qualität der Erzeugnisse“, unterstrich Andrea Nahles. Highlight für Besucherinnen und Besucher ist sicherlich der Hofladen. In einem vor Ort stattfindenden Gespräch mit Vertretern des Landwirtschaftlichen Arbeitgeberverbands Rheinland-Pfalz, an dessen Spitze Präsidenten Eberhard Hartelt steht, ging es vor allen Dingen um aktuelle Herausforderungen für Bauern und Winzer im Land.

„Ich bin immer wieder positiv überrascht, wie viele engagierte Menschen in unserer Gegend leben, die ihre tollen Ideen einbringen und Sachen anpacken.“, resümierte Andrea Nahles.