Bund fördert Menschen mit Behinderungen in der Region Remagen

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) wird mit fast 200.000 € niedrigschwellige Beratungsangebote für Menschen mit Behinderungen fördern. Das hat Andrea Nahles in Berlin aus Ministeriumskreisen erfahren. Es soll eine hauptamtliche Beratung von Betroffenen für Betroffene in Remagen aufgebaut werden. Bisher basierte Beratung auf ehrenamtlichem Engagement. Durch eine hauptamtliche Beratung soll eine hohe Professionalisierung und Qualitätssicherung sichergestellt werden. Die Beratung soll in der Region Remagen auch an Orten wie Krankenhäusern oder Reha-Zentren stattfinden, um den Betroffenen lange Wege zu ersparen.

„Wichtig ist, dass hier eine Beratung auf Augenhöhe stattfinden soll“, so Andrea Nahles. „Die Ratsuchenden müssen die Möglichkeit haben, ihre eigenen Lebensvorstellungen zu verwirklichen und selbstbestimmt zu handeln. Die Beratung wird individuelle Teilhabemöglichkeiten aufzeigen und auch über die Beantragung von konkreten Leistungen informieren. Insgesamt wird das Beratungsangebot für Menschen mit Behinderungen deutlich gestärkt“, so die SPD-Politikerin.

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