Bundestagswahl 2017 – Ein weiter so kann es nicht geben

Ich bedanke mich bei den Wählerinnen und Wählern in meinem Wahlkreis für die Unterstützung. Mein ganz besonderer Dank gilt rund 1.900 Wählerinnen und Wählern, die mir in meinem Wahlkreis zusätzlich ihre Stimme gegeben haben. Ich freue mich, dass ich sie mit meiner Politik seit 2013 überzeugen konnte. Für sie und alle Menschen in meiner Heimat werde ich mich weiter stark machen. Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen: das ist ein bitteres Ergebnis für die SPD. Wir haben nicht das Vertrauen und die Unterstützung bekommen, die Bundesregierung zu führen. Das ist eine große Niederlage, das müssen wir uns eingestehen und wir brauchen einen programmatischen und organisatorischen Neuanfang. Ein weiter so kann es nicht geben. Wenn wir alles richtig gemacht hätten, hätten wir ein anderes Ergebnis.

Der Auftrag zur Regierungsbildung liegt bei der Union und Frau Merkel. Die Freunde der schwarzen Ampel haben in den letzten Wochen zusammen geblinkt, jetzt müssen sie auch zusammen arbeiten. Die große Koalition ist abgewählt worden. Für die SPD besteht bei dem Wahlergebnis überhaupt kein Anlass, über eine Weiterführung der #GroKo nachzudenken. Es muss wieder einen erkennbaren Wettbewerb zwischen Union und SPD geben.

Im Bundestag wird nun eine rechtsextreme Partei sitzen, die Neonazis in ihren Reihen duldet. Das zwingt uns zum Handeln. Unser Land braucht gerade jetzt mehr denn je eine starke und selbstbewusste SPD. Dafür werde ich alles mir mögliche tun.