Von Dedenbach nach Berlin: Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr zu Gast in Berlin

Wie sehen die Zukunftsherausforderungen des Katastrophenschutzes und der Bevölkerungshilfe des Bundes aus? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt des konstruktiven Austauschs der SPD-Bundestagsfraktion mit rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Deutschland. Darunter war auch der von der SPD-Bundestagsabgeordneten Andrea Nahles eingeladene Vertreter aus Dedenbach, Hans-Jürgen Siegler, der sich als Wehrführer bei der Freiwilligen Feuerwehr engagiert. Andrea Nahles erklärt dazu: „Der Bevölkerungsschutz und die Katastrophenhilfe in unserem Land stehen vor neuen Herausforderungen. Hinzu kommt die Veränderung unserer Gesellschaft – sowohl was den zunehmenden Grad der Vernetztheit, die Veränderungen in der Berufs- und der Arbeitswelt sowie den demografischen Wandel betrifft. Dies alles hat nicht nur Auswirkungen auf den Grad der Selbsthilfefähigkeit unserer Bevölkerung, sondern auch auf das Potential der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.“

Die SPD-Fraktion möchte sich dauerhaft für die Stärkung des Bevölkerungsschutzes und der Katastrophenhilfe einsetzen und pflegt deshalb schon seit Jahren mit ihren „Blaulichtkonferenzen“ die Diskussion mit Fachleuten, Betroffenen und den Hilfsorganisationen. „Wir wollen die Vertreterinnen und Vertreter der Hilfsorganisationen und die Fachleute sowie Praktiker vor Ort, in einem offenen Dialog an der Erarbeitung unserer Konzepte beteiligen, denn Starkniederschläge, Unwetter, Überschwemmungen – die Folgen des Klimawandels, die wachsende Verwundbarkeit unserer modernen Gesellschaft, Angriffe auf kritische Infrastrukturen, Cyberattacken, Terrorismus und die Zunahme von internationalen Krisen sind wichtige Zukunftsthemen“, so Andrea Nahles. Nach einer Begrüßung durch die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagfraktion Christine Lambrecht und einer Einführung durch den innenpolitischen Sprecher Burkhard Lischka erläuterten der brandenburgische Innenminister Karl-Heinz Schröter und Dr. Wolfram Geier vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ihre Sicht auf das Thema als Landes- bzw. Bundesvertreterstelle. Der zuständige Berichterstatter der SPD-Fraktion im Innenausschuss Gerold Reichenbach stellte das Positionspapier der AG-Inneres zu den „Zukunftsherausforderungen im Bevölkerungsschutz und in der Katastrophenhilfe“ vor, das im Rahmen der Konferenz mit den Fachleuten und Basisvertretern aus den Feuerwehren und Hilfsorganisationen diskutiert wurde.

Initiativen für Demenzkranke bekommen Geld vom Bund

Das „Netzwerk Demenz“ aus Mendig und die „Alzheimer Gesellschaft nördliches RLP“ in Mayen dürfen sich freuen: ihre jahrelange Arbeit wird nun vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für zwei Jahre finanziell gefördert. Das erfuhr Andrea Nahles, SPD-Bundestagsabgeordnete und Bundesministerin für Arbeit und Soziales, am Ende der Haushaltswoche in Berlin. „Die beiden Vereine haben es in die letzte Bewerbungsrunde des Programms „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ geschafft und werden für ihr tolles Engagement belohnt“, unterstreicht Andrea Nahles.

Sie ergänzt: „Die engagierten Bürgerinnen und Bürger, die in dem Demenznetzwerk und bei der Alzheimer Gesellschaft arbeiten, erweitern das Wissen über die Krankheit Demenz und sensibilisieren die Gesellschaft für die speziellen Bedürfnisse der Erkrankten. Die Betroffenen und ihre Familien erhalten Unterstützung, damit sie solange wie möglich in ihrem sozialen Umfeld selbstbestimmt leben können. Das ist nicht nur ein wichtiges Signal für Demenzkranke und ihre Angehörigen, sondern für unsere gesamte Gesellschaft.“

 

Planspiel Zukunftsdialog 2016 – drei Tage live aus Berlin berichten

Die SPD-Bundestagsfraktion ist wieder auf der Suche nach Nachwuchsjournalistinnen und –journalisten für das diesjährige Planspiel Zukunftsdialog. Zum vierten Mal führt die Bundestagsfraktion der SPD  in diesem Herbst das Planspiel Zukunftsdialog durch. An drei Tagen lernen 100 Jugendliche die Arbeit der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag hautnah kennen. Andrea Nahles, SPD-Bundestagsabgeordnete, erläutert: „Die Jugendlichen schlüpfen in die Rolle der Abgeordneten und erarbeiten spielerisch eigene Anträge zu wichtigen politischen Themen. Für eine realistische Abbildung der Arbeit der Abgeordneten wird auch in diesem Jahr eine eigene Planspiel-Redaktion mit Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten ins Leben gerufen.“

Bei der Arbeit der SPD-Abgeordneten spielen die Medien eine wichtige Rolle; permanent wird über Inhalte und Abläufe im Deutschen Bundestag berichtet. Die Abgeordneten führen mit Zeitungen, Radio- und TV-Sendern viele Interviews, sie werden immer wieder auch spontan zu aktuellen Themen befragt und geben Stellungnahmen ab. „Wir Abgeordnete müssen den Umgang mit den Medien beherrschen“, unterstreicht Andrea Nahles. Diese Erfahrung sollen auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Planspiels der SPD-Bundestagfraktion machen. Eine eigene Planspiel-Redaktion wird daher die Arbeit der Planspiel-Abgeordneten begleiten. Die jungen Journalistinnen und Journalisten schreiben Artikel für die Planspiel-Zeitung, veranstalten Redaktionssitzungen, sie führen Interviews und machen sich auf die Suche nach spannenden Geschichten.

Interessierte Jugendliche, die zwischen 16 und 20 Jahre alt sind und schon erste journalistische Erfahrungen gesammelt haben, können sich auf einen der vier Plätze bewerben. Sie sind aufgerufen, ein Essay zum Thema „Hate Speech, Pegida, AfD & Co. – Woher kommt der Hass auf Politik und Medien, und wie kann man dieser Hasskultur begegnen?“ zu schreiben. Das Essay darf maximal eine DIN-A4-Seite lang sein und kann unter Angabe von Alter, Name, Adresse und Informationen zur Schulform/Ausbildung bis zum 28. September 2016 an johanna.agci@spdfraktion.de geschickt werden. Eine Fachjury der SPD-Bundestagsfraktion wählt aus allen Bewerbungen die besten Beiträge aus. Die Siegerinnen und Sieger werden dann zum Planspiel der SPD-Bundestagsfraktion vom 16. bis 18. Oktober nach Berlin eingeladen.

Ein gutes Signal für unsere Region

Die Mehrgenerationenhäuser „Haus der Familie“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler und „St. Matthias“ in Mayen können sich freuen: sie haben die erste Stufe des Förderprogramms „Bundesprogramm Mehrgenerationenhäuser“ erfolgreich erklommen und können nun auf weitere Förderung hoffen. Dies erfuhr die SPD-Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles in der letzten Woche der parlamentarischen Sommerpause in Berlin. „Beide Häuser haben gute und überzeugende Konzepte vorgelegt, mit denen sie die Kommunen bei der Gestaltung des demografischen Wandels unterstützen können. Daher werden sie ab Montag durch das Bundesfamilienministerium aufgefordert, Anträge auf weitere Förderung zu stellen,“ erläutert Andrea Nahles.

Das Bundesfamilienministerium stellt einen Zuschuss in Höhe von 30.000 Euro je Mehrgenerationenhaus bereit. Voraussetzung ist eine Kofinanzierung in Höhe von je 10.000 Euro von den Kommunen, Landkreisen und/oder Ländern. „Ich begrüße die weitere angedachte Förderung der beiden Mehrgenerationenhäuser durch das Bundesfamilienministerium. Die Häuser sind wichtige Anlaufstellen und Begegnungsorte für Menschen jeglichen Alters und jeder Herkunft. Groß und Klein, Alt und Jung, Einheimische und Zugezogene – alle finden unter einem Dach zusammen und profitieren voneinander,“ so Andrea Nahles.