Andrea Nahles wirbt für Parlamentarisches Patenschafts-Programm für Auszubildende

Junge Berufstätige und Auszubildende aufgepasst! Ein Jahr in den USA leben, studieren und arbeiten – diese spannende und einzigartige Kombination bietet das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP). In diesem Jugendaustausch-Programm des Deutschen Bundestages und des Amerikanischen Kongresses konnten seit 1983 fast 25.000 junge Leute gefördert werden, davon 20 Prozent junge Berufstätige. Abgeordnete des Deutschen Bundestages übernehmen während des Jahres die Patenschaft für die Jugendlichen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles möchte geeignete Bewerberinnen und Bewerber auf diese Möglichkeit aufmerksam machen und sie ermutigen, sich zu bewerben. „Auch 2017 bietet das PPP, zum 34. Mal, neben Schülern auch jungen Berufstätigen wieder die Chance, das amerikanische Familien-, College- und Arbeitsleben aus erster Hand kennen zu lernen“, so Nahles.

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Besonders angesprochen sind junge Berufstätige / Auszubildende, die zum Zeitpunkt der Ausreise (August 2017) eine anerkannte, abgeschlossene Berufsausbildung haben und nach dem 31.07.1992 geboren sind. Die Absolvierung eines Freiwilligen Sozialen Jahres bzw. Freiwilligen Ökologischen Jahres sowie die Dauer des Wehr- oder Zivildienst wird begünstigend auf das Alter angerechnet. Bewerbungsunterlagen können noch bis zum 16. September 2016 bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) online angefordert werden. Nähere Informationen zum Programm können bei der GIZ in Bonn angefordert werden (ausschließlich junge Berufstätige):

Tel. (0228) 4460-1339 oder -1172

Fax: (0228) 4460 -1222

E-Mail: usappp@giz.de

Sommereise 2016 – Burg Eltz

Im Rahmen ihrer Sommerreise informierte sich die Bundestagsabgeordnete und Bundesministerin Andrea Nahles über den Sanierungsfortschritt auf der Burg Eltz. Regelmäßig besucht sie die Burg. So konnten auch in diesem Sommer Graf und Gräfin zu Eltz die Bundesministerin begrüßen. Andrea Nahles informierte sich ausführlich über die nun fertig gestellten Sanierungsarbeiten des unteren Innenhofes. Sehr aufwändig und in einem beheizten Zelt wurden über die Winterzeit, in der die Burg für Besucherinnen und Besucher geschlossen ist, die Arbeiten durchgeführt. Bei normalem Betrieb mit den vielen Gästen wäre dies nicht möglich gewesen.

Andrea Nahles, Gräfin zu Eltz, Dr. Karl Graf zu Eltz und Sohn

Andrea Nahles, Gräfin zu Eltz, Dr. Karl Graf zu Eltz und Sohn

Feuchtigkeit war ins Fundament gelangt und brachte die Stabilität der Burg in Gefahr. „Die Generaldirektion Kulturelles Erbe des Landes Rheinland-Pfalz war an dem Vorhaben intensiv beteiligt“, erläuterte Graf zu Eltz. Die Sanierung hat rund 100 000 € gekostet. „Ich bin schon häufig hier auf der Burg gewesen, und es gibt immer sehr viel in Abstimmung mit dem Denkmalschutz zu tun“, erzählte die Abgeordnete bei ihrem Besuch. Für Andrea Nahles ist klar: „Ohne das große Engagement von Graf und Gräfin zu Eltz zum Erhalt eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler unseres Landes wären wir sehr viel ärmer.“

Sommerreise 2016 – Erlebnishof Arche

Familie Krechel hat ihren Bauernhof in Naunheim auf dem Maifeld zu einem Erlebnishof umgestaltet. Als „Erlebnishof Arche“ bietet er seinen Gästen Wissenswertes über Tiere und Pflanzen. Auf dem Hof werden alte vor dem Aussterben bedrohte Haustierrassen wie Glanrinder, Husumer Landschweine, Coburger Fuchsschafe oder aber auch Vorwerkhühner gehalten. „Wir bewahren für nachfolgende Generationen vor dem Aussterben bedrohte Haustierrassen.“, erläuterte Beate Krechel einen wichtigen Teil des Hof-Konzepts. Es gibt aber ebenso Ponys, Pferde, Ziegen, Meerschweinchen und Katzen. Auf dem Hof ist immer was los. Kindergarten- und Schulgruppen nutzen den Hof bei Lern- und Projekttagen als natürlichen Lern- und Erfahrungsort.

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Hier ist Zeit für kreative Entfaltung und Gemeinschaftserlebnisse. Tiere aus Heu basteln, Stockbrot backen oder Wolle filzen, gehören zum Programm der angebotenen Workshops. Wer möchte, kann auf dem Hof auch privat im Strohhotel oder in Mehrbettzimmern übernachten und Ausflüge zu Pferd oder mit dem Fahrrad machen. Für Pferde stehen ein Pensionsstall, Boxen, frische Weiden und ein neuer Reitplatz zur Verfügung. „Viele Kinder wissen nicht mehr, woher die Milch kommt. Der Erlebnishof Arche ist daher ein wertvoller Beitrag für Kinder aus der Stadt. Toll, dass so viele Kinder Erfahrungen auf dem Bauernhof machen können.“, kommentierte Andrea Nahles bei ihrem Besuch während ihrer Sommerreise das interessante Angebot. Der Hof wird auch von der „Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz“ unterstützt.

 

Sommerreise 2016 – Baggern nach Herzenslust 

Ein Kindheitstraum von vielen: einmal mit einem riesigen Bagger fahren. Im Baggerado in Nickenich wird dieser Traum wahr. Die Arbeitsministerin und Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles besuchte im Rahmen ihrer Sommerreise das Schulungs- und Erlebniszentrum Baggerado. „Wieviel Prozent Männer haben Sie hier?“, fragte Andrea Nahles scherzhaft, als sie die großen Bagger in der Halle sah. „Als Arbeitsministerin interessiert es mich besonders, ob sie auch im Bereich Arbeitssicherheit was machen? In der Weiterbildung könnte ich das unterstützen, denn im Baubereich passieren immer noch viele Unfälle. Da bin ich an Sicherheitsschulungen sehr interessiert.“, sagte die Ministerin.

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Dort kann nicht nur nach Herzenslust gebaggert werden, sondern der Kooperationspartner DEKRA bietet auch Seminare und branchenspezifische, praxisorientierte Qualifizierungen rund um die Themen Baumaschinen sowie Arbeitssicherheit für Beschäftigte im Baugewerbe an. Hier kann geübt werden, einen Bagger, einen Radlader oder einen Kran zu bedienen oder aber wie Baustellensicherungen auf Bundesautobahnen, auf Landstraßen oder innerorts eingerichtet werden. „Das ganze Jahr hindurch und bei jeder Witterung kann in Kooperation mit dem Baggerado die Aus- und Weiterbildung in Theorie und Praxis erfolgen.“, berichtete Karl-Werner Bierbrauer, Geschäftsführer des Baggerado, über die Zusammenarbeit mit der DEKRA. Die Seminare nutzen Firmen wie auch Einzelpersonen. „Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob es hier nur um den Spaßfaktor geht, aber gerade für die Erhöhung der Arbeitssicherheit ist das Baggerado ein wichtiger Partner.“ kommentierte die Arbeitsministerin nach ihrem Besuch in Nickenich. Als Arbeitsministerin interessierte Andrea Nahles natürlich besonders, dass im Bereich Arbeitssicherheit etwas getan wird, denn im Baubereich passieren immer noch viele Unfälle.

Sommerreise 2016 – Das kulturelle Erbe bewahren

Im Rahmen ihrer Sommerreise besichtigte die Bundesministerin für Arbeit und Soziales und Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles die einzigartigen römischen Ausgrabungen in Andernach. Dr. Peter Henrich, Leiter der Außenstelle Koblenz der Landesarchäologie, erklärte vor Ort die Funde, die im römischen Stadtkern freigelegt wurden. Nach dem Abriss der Weißheimer Mälzerei in Andernach hatte die Generaldirektion „Kulturelles Erbe“ mit einer Ausgrabung auf dem etwa 2500 m² großem Areal begonnen. Hier lag der Innenbereich des ehemaligen römischen Stadtkerns. Die Archäologen konnten 60 Meter einer antiken Stadtmauer freilegen, die bisher an dieser Stelle unbekannt war und fast vollständig erhalten ist.

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Der Leiter der Landesarchäologie in Koblenz, Dr. Dr. Axel von Berg stellte der Bundesministerin die Bedeutung der Funde für die Stadt Andernach dar. Sie lassen auf die logistische Versorgung der Limestruppen und wahrscheinlich auch der Rheinflotte schließen. „Die Funde sind so gut erhalten, dass man die Gebäude mit erstaunlich gut erhaltenen Eingangsbereichen erkennen kann“, bemerkte Andrea Nahles. „Diese Ausgrabungen zeigen wieder deutlich unser kulturelles Erbe hier an der Rheinschiene, dessen Bewahrung in unsere Hände gelegt wurde.“, so Nahles weiter.

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Auf dem Schumacher-Gelände soll nun ein neues Parkdeck entstehen. An diesem Standort ist bei den Bauarbeiten eine zweite Thermenanlage gefunden worden. „Dass alles so gut erhalten ist, ist einzigartig in Deutschland“, erläuterte Dr. Peter Henrich. Unter dem Schutt sehen die Häuser noch so aus, wie die Römer sie verlassen haben. Die Funde werden nun gesichtet und dokumentiert und dann wieder verschlossen. Dr. Peter Henrich betonte die sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt Andernach. „Wir fahren am liebsten nach Andernach. Weil wir eine perfekte Zusammenarbeit erleben, um diese besondere Grabung durchführen zu können.“ Andrea Nahles konnte den Fund einer Münze erleben. „Es ist spannend zu sehen, wie hier das Leben der Römer zutage gebracht wird.“, kommentierte die Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles.

Sommerreise 2016 – Buchhandlung Berens in Adenau

Bereits vier Mal in Folge haben das Bildungsministerium Rheinland-Pfalz und der Börsenverein des deutschen Buchhandels die Buchhandlung Berens mit dem Gütesiegel „Leselust Rheinland-Pfalz- anerkannter Lesepartner“ ausgezeichnet. Dieser Erfolg kommt nicht von Ungefähr. Mit ungewöhnlichem Engagement widmet sich Karin Berens in über 350 Stunden im Jahr der Leseförderung. Darüber hinaus ist sie Jurymitglied im bundesweiten Vorlesewettbewerb.

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Bei ihrem Besuch während ihrer diesjährigen Sommereise zeigte sich Andrea Nahles, Bundestagsabgeordnete und Bundesministerin für Arbeit und Soziales, beeindruckt vom Engagement bei der Leseförderung. „Für mich ist lesen ganz wichtig.“, erläuterte Andrea Nahles, die das große Engagement um das Thema Buch von der Familie Berens zu schätzen weiß. Der Literaturwissenschaftlerin Nahles erzählte: „Ich lese seit meiner Kindheit gerne und viel.“ Die Buchhandlung Berens organisiert für ihre Leserinnen und Leser Lesungen und Veranstaltungen mit Autoren, wie z.B. mit dem bekannten Krimiautor Ralf Kramp aus Hillesheim.

Mit ungewöhnlichen Aktionen macht das Ehepaar Berens auch Kindern Lust auf Lesen. Die „Lesetüte“, eine Stofftasche, die von älteren Schülerinnen und Schülern kreativ gestaltet wird und als Begrüßungsgeschenk für die jeweilig nachfolgenden Erstklässler dient, ist ebenso wie der Wettbewerb „Leihtasche“ gefragtes Einzelstück mit nachhaltiger Wirkung. „Es wird sich in den nächsten Generationen einiges ändern, aber aussterben wird das Buch nie. Toll ist das Engagement der Buchhändler Berens, die auch in den Kindergärten und Schulen die Lust auf Lesen fördern.“ bemerkte die Bundestagsabgeordnete.

 

Sommerreise 2016 – zu Besuch bei Künstler Rudolf P. Schneider

Rudolf P. Schneider ist Bildhauer und Restaurator. Andrea Nahles, Bundestagsabgeordnete und Bundesministerin für Arbeit und Soziales, hat ihn in seinem Atelier Alte Schule in Kreuzberg/Ahr besucht. Hier arbeitet er seit 1991 als selbständiger Künstler. Im Rahmen ihrer diesjährigen Sommerreise betrachtete sie bei ihm interessiert die figürlichen Kunstwerke aus Ton, Holz und Bronze und die in Kohle gemalten Bilder. „Mir ist es wichtig, dass meine Kunstwerke für den Betrachter nachvollziehbar bleiben.“, erläuterte Schneider Andrea Nahles sein Kunstverständnis. „Die Freude an der Arbeit mit Holz habe ich von meinem Großvater übernommen.“, erzählte er.

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Nach einer Ausbildung als Schreiner hat Schneider die staatliche Berufsfachschule für Holzbildhauer und Schnitzer in Oberammergau besucht. Rudolf P. Schneider, der auch als Restaurator für das Bistum Trier, Münster, Aachen und Köln sowie für das Landesamt für Denkmalpflege in Mainz arbeitet, nahm sich viel Zeit, um der Bundesministerin seine Kunstwerke zu erläutern. Seit 2000 beschäftigt sich Schneider auch im Europäischen Kulturzentrum Remagen-Rolandseck bei Rosemarie Bassi mit der Malerei. Vor allem malt er Portraits, Eifel- und Rheinlandschaften.

„Ich habe Freude an der Arbeit. Es ist einfach nur schön. Wenn ich ein Bild im Kopf habe, werden Sie nie das gleiche denken.“, beschrieb er seine Arbeit. Andrea Nahles ließ sich die Skulpturen und Werke erläutern: „Mich beeindruckt die Vielfalt und Perfektion der Stücke, die aus unterschiedlichsten Materialien erstellt wurden.“ Der Künstler bot Andrea Nahles ein hinterleuchtetes Kreuz als Leihgabe für ihr Büro in Berlin an. „Ich freue mich sehr über dieses tolle Angebot.“ so die Bundestagsabgeordnete.

Sommerreise 2016 – Thermalbad in Bad Bodendorf

Die Bundestagsabgeordnete und Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles war in Bad Bodendorf im nostalgischen Thermalbad. Mit den Worten „Wir wollten Sie gemeinsam ins Wasser stupsen“ begrüßte Hans Diedenhofen seinen Gast. Er ist der Vorsitzende des Fördervereins des Thermalbades. „Schon vor Jahren war ich hier und habe für die Sanierung dieses nostalgischen Bades geworben.“, freute sich Andrea Nahles über die gelungene Wiederherstellung des Bades.

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Aus 120 Metern Tiefe sprudelt das angenehm warme Wasser aus der staatlich anerkannten Heilquelle St. Josef Sprudel. Jede Stunde werden in Bad Bodendorf 11.000 Liter frisches Quellwasser in das Schwimmbecken befördert – Tag und Nacht. Die Badegäste schätzen die gute Qualität und den niedrigen Chlorgehalt. Prominente Gäste des Thermalbades waren u. a. der Kabarettist Dieter Hildebrandt, Johannes Heesters, Romy Schneider oder der Volksschauspieler Willy Millowitsch, erzählte Leiter Frank Riffel. Auch heute noch strahlt das 1937 eröffnete Thermalfreibad mit seinen nostalgischen Umkleidekabinen aus den 50er Jahren einen besonderen Charme aus.

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Um das Thermalbad erhalten zu können, wurde 2012 der gemeinnützige Förderverein „Freunde des Thermalbades Sinzig-Bad Bodendorf“ gegründet. Ziel ist eine behutsame Modernisierung, die den nostalgischen Charme des Bades erhält. Darüber hinaus geht es um eine Nutzung, die bei jedem Wetter möglich sein soll und den Erhalt der Familienfreundlichkeit des Bades.

Sommerreise 2016 – Andrea Nahles besichtigt die Mosenmühle im Brohltal

„Glück zu“ ist ein schöner Gruß. So grüßten sich so die Müller, wenn sie als Gesellen von Mühle zu Mühle wanderten. Die Mosenmühle oder auch Schweppenburger Mühle genannt, ist in Brohl-Lützing eine Mühle mit langer Familientradition. Bereits im 14. Jh. wurde sie erwähnt. Im Rahmen ihrer Sommerreise besuchte die Bundesarbeitsministerin und Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles die noch heute von der Familie Mosen betriebene Getreidemühle. Müllermeister Rainer Mosen berichtete, dass die seit dem Mittelalter betriebene Öl- und Getreidemühle zu Beginn des 19. Jahrhunderts zu einer Traßmühle umgebaut wurde.

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Traß hatte sich aus dem Laacher See Vulkan ins Brohltal ergossen und wurde für den Bau benötigt. Von der Traßmühle ist noch der Kollergang, also das Mahlwerk, erhalten. Als einzige noch heute laufende Getreidemühle im Brohltal wird sie seit 1913 von der Familie Mosen betrieben. Eindrucksvoll erklärte Müllermeister Rainer Mosen, der das Müllerhandwerk in der dritten Generation ausübt, die Funktion der Mühle. „Mit meinen Söhnen Lukas und Simon steht auch schon die vierte Generation Mosenmüller bereit.“ Die Ministerin sprach bei ihrem Besuch die Bedeutung von Familienunternehmen im ländlichen Raum an. „Familienbetriebe sichern nicht nur Arbeitsplätze gerade hier im ländlichen Raum, sondern bewahren auch Tradition und Kultur.“

Sommerreise 2016 – Zu Besuch beim Vulkan-Express

Vielen Bahnfreunden ist der Vulkan-Express ein Begriff. Die Strecke verläuft durch die Ferienregion Laacher See und überwindet dabei bei etwa Tempo 20 rund 400 Höhenmeter zwischen Rhein und Eifel. In den historischen Waggons, die mit Holzbänken oder auch in der 1. Klasse mit bequemen Polstern ausgestattet sind, fühlen sich die Bahnreisenden in die Vergangenheit zurückversetzt. Die in den klassischen Brohltalbahn-Farben Grün und Beige lackierten Dieselloks, ziehen die Waggons von Brohl am Rhein über die knapp 18 km lange Schmalspurstrecke bis nach Kempenich-Engeln in der Eifel.

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Dabei geht es über mehrere hohe Viadukte und durch einen 100 Meter langen Tunnel. Ein besonderes Highlight ist die historische Dampflokomotive „11sm“. Bei ihrem Besuch hat die Bundestagsabgeordnete und Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles viel über die ehrenamtliche Arbeit der EisenbahnerInnen erfahren. Nur durch deren Engagement in der Werkstatt, beim Gleisbau oder als Lokführer und Schaffner im Zug ist es möglich, die Brohltalbahn vor der Stilllegung zu bewahren und für den Personen- und Güterverkehr zu erhalten.

„Es beeindruckt mich sehr, mit wie viel Engagement und Liebe zum Detail die Interessengemeinschaft eine Rarität in unserer Region vor dem unwiederbringlichen Verlust bewahrt hat. Das ist ja wie bei Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer“, freut sich Andrea Nahles an den Hebeln der 1906 gebauten Dampflok. Sie sicherte den Aktiven der Brohltaleisenbahn zu, sich für den Erhalt des einzigen mobilen Denkmals einzusetzen und die Finanzministerin Doris Ahnen auf eine Fahrt mit der Bahn einzuladen.