Die Welt zu Gast im Wahlkreis Ahrweiler – Gastfamilien gesucht

Ein Schuljahr im Ausland ist nicht nur bei deutschen Teenagern beliebt. Im Herbst kommen rund 410 Schüler aus über 50 Ländern nach Deutschland, um die Kultur zu erleben, Deutsch zu lernen und ihrer Familie auf Zeit ihr Heimatland näherzubringen. Gemeinsam mit der gemeinnützigen Austauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. sucht Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales und SPD-Bundestagsabgeordnete, ab sofort ehrenamtliche Gastfamilien in der Region, die ab September ihren Alltag für ein ganzes oder halbes Jahr mit einem Gastkind teilen möchten. „Ein interkultureller Austausch ist sowohl für die Jugendlichen als auch für die Gastfamilien eine einzigartige Erfahrung, die beide Seiten weltoffener werden lässt. Durch die gemeinsame Zeit lernen sie, bestimmte Situationen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und entwickeln Verständnis für unterschiedliche Denkweisen. All das sind wichtige Grundsteine für ein tolerantes und friedliches Miteinander“, unterstützt Andrea Nahles die Idee des Gastfamilienprogramms von AFS.

Wer sich vorstellen kann, für einen der 15-18-jährigen Schüler Gastfamilie zu werden, kann sich im AFS-Büro unter der Telefonnummer 040 399222-90 informieren oder per E-Mail an gastfamilie@afs.de wenden. Gastfamilie kann fast jeder werden: Auch alleinerziehende Elternteile und Paare ohne Kinder, die sich für ein gastfreundliches Deutschland engagieren wollen, sind sehr willkommen. Vorbereitet und begleitet werden die Familien von AFS-MitarbeiterInnen direkt in der Region. Es gibt zudem die Möglichkeit, als Willkommens- oder Übergangsfamilie ein Gastkind für einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen bei sich aufzunehmen. Weitere Informationen und Erfahrungsberichte gibt es im Internet unter www.afs.de/gastfamilie.

Gute Arbeit in der Wissenschaft

Die Befristung von Arbeitsverträgen in der Wissenschaft an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Die Statistiken zeigen: Rund 80 Prozent aller jungen Wissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sind befristet beschäftigt. Wenn davon sogar 50 Prozent einen Arbeitsvertrag mit einer Laufzeit von unter einem Jahr haben, und wenn Arbeitsverträge in Drittmittelprojekten sehr viel kürzer sind als die Bewilligungszeiträume der entsprechenden Drittmittel, dann muss man in vielen Fällen von Missbrauch ausgehen. Das betrifft sowohl das wissenschaftliche als auch das wissenschaftsunterstützende Personal an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Der SPD-Bundestagsfraktion ist es nach intensiven Verhandlungen gelungen, ein gemeinsames Vorgehen der Großen Koalition gegen diesen Befristungsmissbrauch im Koalitionsvertrag zu verabreden.

Lesen Sie hier weitere Informationen: Gegen Missbrauch. Für Verlässlichkeit.

„Chancen gegen Diabetes nutzen!“

Rund 6 Millionen Menschen leben in Deutschland mit Diabetes. Vor allem ältere Menschen und Menschen mit niedrigem Sozialstatus erkranken an dem häufigeren Diabetes mellitus Typ 2. In vielen Fällen bleibt die Diagnose auch heute noch zu lange unerkannt. Anlässlich des Weltgesundheitstages 2016 „Diabetes“ appelliert Andrea Nahles an alle gesellschaftlichen Kräfte, die Chancen zur Vermeidung und Bekämpfung von Diabetes zu nutzen. Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales und SPD-Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles erklärt dazu: „Diabetes ist kein Schicksal. Die wichtigsten Risikofaktoren für Diabetes mellitus Typ 2, Bewegungsmangel, Fehlernährung und Übergewicht, sind beeinflussbar. Wir brauchen gesundheitsfördernde Lebensbedingungen über die gesamte Lebensspanne hinweg, Aufklärung, Früherkennung und eine gute Versorgung. Es ist vor allem wichtig, die Menschen zu erreichen, die sich nicht aus eigener Kraft um ihre eigene Gesundheit oder die Gesundheit ihrer Kinder kümmern können.“

Andrea Nahles führt aus: „Wir haben dafür gute gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen. Erkrankungsrisiko für Diabetes zu senken, Erkrankte früh zu erkennen und zu behandeln sind als nationale Gesundheitsziele gesetzlich verankert und zentraler Bestandteile der nationalen Präventionsstrategie. Wir haben die Früherkennungsuntersuchungen ausgeweitet, die Selbsthilfe gestärkt und die Präventionsausgaben der Kassen nahezu verdoppelt. In ein strukturiertes Behandlungsprogramm, in dem Diabetespatientinnen und Diabetespatienten gut versorgt werden, waren im Jahr 2014 insgesamt 4 Millionen Menschen eingeschrieben. Die SPD setzt sich seit mehr als einem Jahrzehnt für die Verankerung von Gesundheitsförderung in allen Politikbereichen im Bund, in den Ländern und in den Kommunen ein. Wir werden deshalb weiter darüber zu beraten haben, wie chronische Volkskrankheiten wie Diabetes, die mit viel Leid für die Betroffenen und hohen volkswirtschaftlichen Kosten verbunden sind, besser vermieden und behandelt werden können.“