Gesucht wird: Die integrierende Sportstadt: weltoffen – aktiv – interkulturell

Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales sowie SPD-Bundestagsabgeordnete, ruft alle Städte, Kommunen und Vereine in der Region auf, sich für den Stiftungspreis 2016 der Stiftung „Lebendige Stadt“ zu bewerben. Gesucht werden Projekte, die in Kooperation mit einer Stadt, Verein oder in Vernetzung mit einem anderen Akteur der Flüchtlingshilfe geplant und angeboten werden. Durch den Sport soll den Flüchtlingen ein zusätzliches Betätigungsfeld geboten, der Austausch zwischen Alt- und Neu-Bürger/innen intensiviert sowie Integration gefördert werden. Die Projekte sollten sich durch innovative Ansätze auszeichnen und so zur integrierenden Sportstadt beitragen. Die Stiftung sucht nach Projekten, die bereits realisiert worden sind. Sie will positive Beispiele fördern, die für andere Kommunen Vorbild sein können. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ist Kooperationspartner des diesjährigen Stiftungspreises. Insgesamt ist eine Preissumme von 15.000 Euro ausgesetzt. Die Bewerbungen sind bis zum 31. März 2016 zu senden an:

Stiftung „Lebendige Stadt“ Saseler Damm 39 22395 Hamburg

Über die näheren Bestimmungen der Auslobung und die einzureichenden Unterlagen informiert die Homepage Stiftung „Lebendige Stadt“.

Preiswürdig sind Projekte, die in vorbildlicher Weise die Integration von Flüchtlingen über den Sport fördern. Sie sollen dazu beitragen, Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur friedlich zusammenzuführen und dabei ihre Integration zu fördern. Ich wünsche mir, dass sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Denn es ist wichtig, ein deutliches Zeichen zu setzen, dass Integration vor Ort gelingen kann“, unterstreicht Andrea Nahles.

 

SPD-Bundestagsfraktion lobt Otto-Wels-Preis zum Thema „Europa“ aus

Europa galt lange Zeit als ein Erfolgsprojekt für Frieden, kulturellen Austausch und wirtschaftlichen Aufschwung. Aber die jüngere Vergangenheit und Gegenwart zeigen: Europa ist kein Selbstläufer. Die Frage nach der Zukunft Europas ist derzeit offener denn je. Aus diesem Anlass hat die SPD-Bundestagsfraktion einen Kreativwettbewerb für Jugendliche ausgeschrieben. Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken Geldpreise sowie eine Reise nach Berlin, wie Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales und SPD-Bundestagsabgeordnete, mitteilt. Die Europäische Integration war nach zwei Weltkriegen die Antwort auf Nationalismus, Diktatur und Krieg, auf massenhafte Flucht und Vertreibung in Folge des nationalsozialistischen Terrors. „Die Idee des zusammenwachsenden Europas machte unseren Kontinent zu einem Ort des Friedens, der Freiheit und der Demokratie, der Solidarität und eines wachsenden Wohlstands“, so Andrea Nahles.

Zahlreiche Herausforderungen stellen die Politik und die Gesellschaft des Kontinents vor eine Bewährungsprobe. Die Finanz- und Wirtschaftskrise mit teilweise massiven sozialen Verwerfungen ist noch nicht überwunden. Eine solidarische Antwort auf die Flüchtlingsfrage steht aus. Andrea Nahles: „Tendenzen einer Renationalisierung in Europa und offener Rassismus gegen Menschen, die in Europa Schutz suchen, sind besorgniserregend. Aber Europa darf nicht scheitern!“

Wie soll die Zukunft Europas aussehen? Bei der Beantwortung dieser Fragen komme der jungen Generation eine besondere Bedeutung zu. Davon ist Andrea Nahles überzeugt – eine Generation, die jetzt die Chance hat, die Zukunft mitzugestalten und die europäische Idee zu neuem Leben zu erwecken. Mit dem Wettbewerb zum Otto-Wels-Preis für Demokratie 2016 möchte die SPD-Bundestagsfraktion deshalb einen Beitrag dazu leisten, bei den Jüngeren Begeisterung für Europa zu wecken.

Der Kreativwettbewerb „Zukunft Europa(s)“ richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 20 Jahren. Drei Wettbewerbsaufgaben stehen zur Auswahl. Die Jugendlichen können beispielsweise ihre Vision für das Zusammenleben in Europa im Jahr 2030 gestalten, anderen jungen Menschen Lust auf Europa machen oder sich mit der Bekämpfung von Rechtsextremismus auseinandersetzen. Bei der Umsetzung der Aufgabe können unterschiedliche Darstellungsformen wie Reden, Grafiken oder Videos gewählt werden. Zugelassen sind Einzel- und Gruppenarbeiten von maximal drei Teilnehmern.

„Die Gewinnerinnen und Gewinner laden wir im Mai zur Preisverleihung nach Berlin ein“, kündigt Andrea Nahles an. Für die drei besten Arbeiten winken attraktive Preise. Ausschreibung und Teilnahmeformular sind hier abrufbar. Einsendeschluss ist der 29. März 2016.

Andrea Nahles unterstützt interkulturellen Austausch

In Deutschland und den USA können sich zurzeit 720 Schüler und junge Berufstätige freuen: Sie haben ein Stipendium des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) bekommen, einem gemeinsamen Programm des Deutschen Bundestages und des US Kongresses. Ein Schuljahr verbringen sie im jeweils anderen Land. Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles MdB, engagiert sich dafür, dass dieser interkulturelle Austausch auch in ihrer Region stattfindet. Sie übernimmt die Patenschaft für einen deutschen Stipendiaten, der ein Schuljahr bei einer Gastfamilie in den USA verbringt. Die Stipendiaten besuchen eine örtliche Schule im Gastland oder machen Praktika in Betrieben und sind zudem Junior-Botschafter ihres Landes. Um diesen Austausch auch in der Region zu ermöglichen, unterstützt Andrea Nahles die gemeinnützige Austauschorganisation Experiment e.V. dabei, weltoffene und neugierige Familien zu finden, die einen PPP-Stipendiaten bei sich aufnehmen möchten. Der gemeinnützige Verein sucht aktuell Familien, die für einige Monate oder ein ganzes Schuljahr einen Gast bei sich aufnehmen.

Andrea Nahles erläutert: „Gastfamilie kann jeder werden – egal ob Alleinerziehende, Paare mit und ohne Kinder oder Patchwork-Familien, egal ob in der Stadt oder auf dem Land. Wichtig sind Humor, Neugier und Toleranz sowie die Bereitschaft, den Gast als „Familienmitglied auf Zeit“ aufzunehmen – mit allen Rechten und Pflichten.“ Wer Interesse daran hat, Gastfamilie zu werden, kann sich direkt an die Geschäftsstelle von Experiment e.V. in Bonn wenden. Ansprechpartnerin ist Eva Hofmann (Tel.: 0228 95 72 2-44, E-Mail: hofmann@experiment-ev.de). Weitere Informationen zum Parlamentarischen Patenschafts-Programm gibt es unter www.experiment-ev.de/stipendien.