Andrea Nahles zu Besuch bei der Jugendherberge in Mayen

In Mayen ist die Sanierung der Jugendherberge dringend nötig. Für die Region ist eine moderne Jugendherberge touristisch wichtig. In der Eifel gibt es, für Familien, Schulklassen sowie Einzelreisende viel zu entdecken. Die Leiterin der Vulkanpark-Jugendherberge Andrea Henrich und der Vorstandsvorsitzende Jacob Geditz erläuterten mir während meiner Sommereise das Konzept der Sanierung. Zwei Millionen EURO werden investiert. Hier entsteht ein Vorzeigeprojekt, in das die Gäste hoffentlich immer wieder gerne zurückkehren.

SPD Ortsvorsitzender Dirk Meid, SPD-Landtagsabgeordneter Marc Ruhland, Leiterin der Jugendherberge Andrea Henrich, Andrea Nahles und der Vorstandsvorsitzende Jacob Geditz, v.l.n.r.

SPD Ortsvorsitzender Dirk Meid, SPD-Landtagsabgeordneter Marc Ruland, Leiterin der Jugendherberge Andrea Henrich, Andrea Nahles und der Vorstandsvorsitzende Jacob Geditz, v.l.n.r.

Im kommenden Winter wird die Jugendherberge bis März 2017 ganz geschlossen. Dann werden Zimmer saniert und mit Nasszellen neu ausgestattet. Für die Jugendherberge Mayen ist die Sanierung eine zukunftssichernde Investition. In der Jugendherberge Mayen sind alle Gäste wie Familien, Schulklassen, Seminar- und Tagungsgruppen, Gesangs- und Musikgruppen, Ferien-, Rad- und Wandergruppen sowie Einzelreisende herzlich willkommen.

 

Andrea Nahles besucht Wetterstation in Barweiler

Im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour durch den Wahlkreis besuchte Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales und SPD-Bundestagsabgeordnete, die Wetterstation in Barweiler. Die Station des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Barweiler ist eine von 122 Stationen im ganzen Bundesgebiet und obendrein eine der wenigen, die auch mit Personal besetzt ist. Klimawerte rund um den Globus werden hier austauscht. Die Station war nach dem Bau der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings Mitte der 80er Jahre von Nürburg nach Barweiler gezogen. Mitte der 90er Jahre erfolgte dort der Bau der aktuellen Station.

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Andrea Nahles im Gespräch mit Prof. Dr. Gerhard Adrian (Präsidenten des DWD) und Bernd Eisbach (Leiter der Wetterstation), v.l.n.r.

„Das Wetter betrifft und interessiert jeden. Deshalb freue ich mich, dass ich die Gelegenheit hatte, mal hinter die Kulissen zu schauen sowie zu sehen, wie die Daten für den Wetterbericht gemessen werden, den wir ja alle täglich gespannt verfolgen“, so Andrea Nahles. Dabei wird in Barweiler nicht nur das „Alltagswetter“ gemessen. Vielmehr werden auch Gefahrenmeldungen bei Sturm, Gewitter oder Hagel ermittelt und abgesetzt. Darüber hinaus werden beispielsweise auch der Vogelzug und die Luftfahrt in der Region beobachtet.

Mindestens ebenso spannend ist die Messung der radioaktiven Belastung in der Atmosphäre. Ein bunter Strauß an Aufgaben also, die in Barweiler erledigt werden und die Andrea Nahles durch den Präsidenten des DWD, Prof. Dr. Gerhard Adrian, sowie dem Leiter Bernd Eisbach vorgestellt wurden. „Die Arbeit, die hier in Barweiler erledigt wird, ist nicht nur spannend, sondern auch enorm wichtig. Für unsere Sicherheit bei kritischen Wetterlagen zum Beispiel oder auch für die Landwirtschaft. Den aktuellen Wetterbericht verfolge ich nach den Eindrücken und Erkenntnissen von heute sicherlich mit ganz anderen Augen.“

Interessierte können nach Voranmeldung die Station in Barweiler besichtigen. Anmeldungen bei: Wetterstation Barweiler, Nordstr. 24, 53534 Barweiler, Tel.: 0 26 91/ 93 13 85.

 

Die neue Ausgabe unserer Arbeitnehmerzeitung

Die neue Ausgabe unserer Arbeitnehmerzeitung „Gute Arbeit“ (Ausgabe 4/2015) der SPD-Bundestagsfraktion ist da. „Die Deutschen werden immer älter. Was häufig als Problem dargestellt wird, ist eigentlich positiv. Der medizinische Fortschritt sorgt dafür, dass Menschen heute auch jenseits der 70 noch fit sind. Umso wichtiger ist es allerdings, dass auch alle medizinisch versorgt werden können. Die SPD-Bundestagsfraktion will, dass alle Menschen unabhängig von ihrem Einkommen, Wohnort oder Alter eine optimale medizinische Versorgung bekommen. Alle sollen am medizinischen Fortschritt teilhaben. Mit mehreren Maßnahmen haben die Sozialdemokraten im Bundestag jetzt dafür gesorgt, dass unser Gesundheitssystem auch in Zukunft diesem Anspruch gerecht wird. Zentral dabei sind zwei Punkte: eine flächendeckende medizinische Versorgung und eine bessere Vorsorge.“

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6 Monate Mindestlohn bedeuten 180 Tage arbeitsmarktpolitischer Fortschritt

Der Mindestlohn gilt seit sechs Monaten – und die Lohnuntergrenze von 8,50 Euro wirkt: Das Hoch auf dem Arbeitsmarkt hält weiter an. Der Umsatz im Einzelhandel ist gestiegen wie seit fünf Jahren nicht mehr. Die Zahl der Aufstocker ist seit Inkrafttreten des Mindestlohns um 45.000 gesunken. „Die erste Zwischenbilanz nach sechs Monaten Mindestlohn fällt durchweg positiv aus. Der Mindestlohn wirkt“, erklärt Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales und SPD-Bundestagsabgeordnete.

Dass rund 3,7 Mio. Menschen jetzt mehr auf dem Gehaltszettel haben, macht sich auf dem Arbeitsmarkt positiv bemerkbar. „Wir haben die niedrigste Arbeitslosenquote seit 24 Jahren. Es gab also keine Jobverluste – wie von den Mindestlohn-Kritikern erwartet wurde. Arbeitskräfte werden weiterhin gesucht“, so Andrea Nahles. Außerdem ist die Zahl derer, die trotz Job auf Hartz IV angewiesen sind, seit Anfang des Jahres laut der Bundesagentur für Arbeit um 45.000 zurückgegangen. „Wenn weniger Menschen aufstocken müssen, spart das allen Steuerzahlern viel Geld“, erklärt Andrea Nahles. Auch der Einzelhandel profitiert seit der Einführung des Mindestlohns vom höheren Lohn der Menschen. Der Umsatz ist laut dem Statistischen Bundesamt im Frühjahr gestiegen wie seit fünf Jahren nicht mehr. Auch die Taxibranche gab Entwarnung und erklärte, dass es zu keinen dramatischen Kundenrückgängen im Tagesgeschäft gekommen sei.

„Für mich steht fest: 6 Monate Mindestlohn bedeuten 180 Tage arbeitsmarktpolitischen Fortschritt. Umso wichtiger ist es, dass wir weiter an einer korrekten Dokumentation und einer ordentlichen Kontrolle festhalten. Nur so können wir Schwarzarbeit, Schattenwirtschaft und Dumpinglöhne verhindern und dafür sorgen, dass der Mindestlohn weiter positiv wirkt“, erklärt die SPD-Abgeordnete.