Familie und Beruf vereinbaren – dank des neuen Elterngeldes Plus

Andrea Nahles, SPD-Bundestagsabgeordnete sowie Bundesministerin für Arbeit und Soziales, informiert über die neue Familienleistung für einen weiteren Schritt zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Für Geburten ab dem 01. Juli 2015 können Mütter und Väter das neue ElterngeldPlus in Anspruch nehmen. Andrea Nahles erläutert: „Dieser weitere Baustein für mehr Flexibilität ermöglicht es Eltern, für ihr Kind da zu sein und Verantwortung im Beruf zu übernehmen.“

Eltern, die nach der Geburt des Kindes Teilzeit arbeiten möchten, können die Bezugszeit des Elterngeldes verlängern. Aus einem Elterngeldmonat werden zwei ElterngeldPlus-Monate. Entscheiden Mütter und Väter sich, zeitgleich mit ihrem Partner in Teilzeit zu gehen – für vier aufeinanderfolgende Monate lang parallel und zwischen 25 bis 30 Wochenstunden – bekommen sie mit dem Partnerschaftsbonus jeweils vier zusätzliche ElterngeldPlus-Monate. Andrea Nahles unterstreicht: „Eltern erhalten durch das ElterngeldPlus eine zusätzliche Möglichkeit, die ersten Monate mit ihrem Kind noch individueller zu gestalten. Ein Gewinn für Familien und Unternehmen und ein weiterer Schritt zu einer neuen Familienzeit!“

Weitere Informationen und Serviceangebote finden Sie auf www.elterngeld-plus.de, z.B.: einen Online-Elterngeldrechner mit –planer. Dadurch können Eltern ausprobieren, wie sie Elterngeld, ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus miteinander kombinieren können und welcher Anspruch auf Elterngeld sich daraus ergibt.

Gutes Signal für den Denkmalschutz in unserer Region

Gute Neuigkeiten aus dem Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages: Dort wurden Mittel für den Denkmalschutz freigegeben. Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales und SPD-Bundestagsabgeordnete, erläutert: „Wegen der Vielzahl von Bewerbungen bundesweit konnte nur ein Teil der Anträge positiv beschieden werden. Umso mehr freue ich mich, dass die Bertradaburg in Mürlenbach mit insgesamt 67.000 Euro von Mitteln des Denkmalschutz-Sonderprogramm profitiert. Das ist ein tolles Signal für den Denkmalschutz in unserer Region!“

Nach einem intensiven Auswahlverfahren hat das Bundeskanzleramt dem Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags eine Liste von Projekten vorgelegt, die im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramm V (2. Tranche) vom Bund gefördert werden sollen. Mit diesem Programm beteiligt sich der Bund seit Jahren an der Sanierung von national bedeutsamen Denkmälern in ganz Deutschland. Der Haushaltsauschuss hat daraufhin die insgesamt 20,8 Millionen Euro Bundesmittel für den Denkmalschutz freigegeben. Somit können nun bundesweit 124 Denkmalschutzprojekte gefördert werden. Eines dieser Projekte ist die Bertradaburg. Die Gründung der Bertradaburg erfolgte vermutlich am Ende des 13. Jahrhunderts unter Abt Heinrich von Prüm. 1331 wurde die Burg urkundlich erstmals erwähnt. In den 1980er-Jahren begannen umfangreiche Restaurierungsarbeiten, die bis heute andauern.

Lärmaktionsplanung – Jetzt letzte Chance zur Teilnahme nutzen!

Nach einer 2002 von der Europäischen Union beschlossenen Richtlinie zur Bekämpfung von Umgebungslärm an Bahnstrecken ermitteln derzeit alle EU-Staaten  Lärmdaten für eine effektive Lärmaktionsplanung. Mit einer großen Online-Umfrage der betroffenen Öffentlichkeit versucht das in Deutschland zuständige Eisenbahn-Bundesamt (EBA), das Ausmaß der Lärmbelastungen an Schienenwegen außerhalb von Ballungsräumen zu ermitteln – und niemand weiß es!

In Anbetracht der laufenden Diskussionen um den stetig zunehmenden Verkehrslärm, hier insbesondere an Eisenbahnschienen, ist es sinnvoll, auch die subjektiven Bewertungen der Betroffenen systematisch zu erfassen. Völlig unverständlich findet die Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles daher, dass praktisch niemand in unserer Region bisher davon weiß, wobei nur noch bis Ende Juni 2015 die Zeit für eine Teilnahme besteht und der Bahnlärm ein Thema ist, das viele Menschen umtreibt: „Auch ich habe erst letzte Woche davon erfahren. Jetzt wird es höchste Zeit, dass unsere betroffenen Bürger und Bürgerinnen an dieser Erhebung teilnehmen,“ so Andrea Nahles. „Wenn nicht, könnte das EBA zu der Erkenntnis kommen, dass in unserer Region der Lärmschutz an der Schiene kein Thema sei – genau das Gegenteil ist aber der Fall! Insbesondere an der Rheinschiene leider die Menschen schon sehr lange unter dem unerträglichen Lärm!“

Die Befragung finden Interessierte im Internet unter: www.laermaktionsplanung-schiene.de