Gute Nachricht für schwerbehinderte arbeitslose Menschen in unserer Region!

Rund 790.00 Euro beträgt die Förderung, die das Jobcenter des Landkreises Mayen-Koblenz in den nächsten zwei Jahren von Seiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales für ein Modellprojekt mit schwebehinderten Menschen erhalten wird. Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales und SPD-Bundestagsabgeordnete, erläutert das Projekt:

„Das Projekt „InAnl“ wendet sich an schwerbehinderte arbeitslose Menschen aus unserer Region. Diese sind viel zu lang vom Arbeitsmarkt ausgegrenzt und leiden oft unter sozialen und psychosozialen Problemen. Wir wollen eine ganzheitliche Betreuung und Hilfe aus einer Hand ermöglichen. Dazu wird das Jobcenter individuelle ambulante Betreuungslotsen etablieren, multi-professionelle Teams von Sozialmedizinern, Psychologen und Verantwortliche zusammenstellen und die Verzahnung der Beratungsfachkräfte in Sozialämtern und Jobcentern vertiefen. Ganz wichtig ist auch das Coaching der Arbeitgeber und ein gezielte Öffentlichkeitsarbeit, um die potentiellen Arbeitgeber darauf aufmerksam zu machen, dass auch diese Menschen Potentiale in sich tragen. Bis Ende April 2017 sollen insgesamt 100 Praktika durchgeführt werden und 50 nachhaltige Vermittlungen in den Arbeitsmarkt erfolgen.“

Das Projekt ist Teil des Nationalen Aktionsplans der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenkonvention und wird in Mayen, Koblenz, Plaidt und Polch Anwendung finden. Andrea Nahles unterstreicht: „Keinen Menschen zurücklassen oder aufgeben, das ist für mich zentral bei meiner Arbeit! Dieses Projekt ist eine tolle Chance für viele Menschen auf Eingliederung in ein geregeltes Arbeitsleben.“

Rechtsextreme und Rassisten dürfen in Deutschland keinen Platz haben

Springerstiefel, Bomberjacke und Glatze: Schon lange sind, Neonazis nicht mehr so einfach zu erkennen. Die Rechtsextremen von heute setzen auf subtilere Taktiken. Sie posten Fotos, Videos und Hetzartikel im Internet, veranstalten konspirative Konzerte und suchen in Fußballstadien nach neuen Anhängern. Dabei verstehen sich die braunen Rattenfänger in der Kunst der Tarnung. Wer ihre Codes und Symbole nicht kennt, fällt schnell auf ihre Propaganda herein. Rechtsextremismus ist in Deutschland leider kein Randphänomen. Quer durch die Gesellschaft lassen sich rechtsextreme und andere menschenfeindliche Einstellungen finden. Umso wichtiger ist es, entschieden für Demokratie und Menschenrechte einzustehen und Rassismus und Nazi-Parolen eine klare Absage zu erteilen.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat eine Broschüre erstellt, in der die Strategien der Neonazis entlarvt werden und über ihre Erkennungszeichen aufgeklärt wird. Gleichzeitig finden sich Informationen über das Engagement der SPD-Bundestagsfraktion. Klar ist: Rechtsextreme und Rassisten dürfen in Deutschland keinen Platz haben.

Download Broschüre

Mehr Anerkennung für Erzieherinnen und Erzieher!

In unserer Region sind in den letzten Jahren zusätzliche Plätze in Kitas und in der Tagespflege geschaffen worden. Die Nachfrage nach den Plätzen ist groß. Zuverlässige Kitas und Tagespflege sind die Voraussetzung dafür, dass Eltern Familie und Beruf vereinbaren können. Gleichzeitig ermöglichen sie unseren Kindern einen guten Start ins Leben. Möglich machen das die Menschen, die in Kitas und in der Tagespflege arbeiten. Am 11. Mai feiern wir ihnen zu Ehren den Tag der Kinderbetreuung. Er erinnert seit 2012 daran, dass Erzieherinnen und Erzieher, Tagesmütter und –väter Tag für Tag hervorragende Arbeit leisten.

Sie spielen, toben und lachen mit unseren Kindern, machen ihr Leben bunt – und trösten, wenn Mama und Papa nicht da sind. Sie fördern unsere Kinder aber auch von Anfang an und sorgen für bessere Bildungschancen. Kitas werden immer mehr zu einer Bildungsinstitution. Das hat Auswirkungen auf die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher, die in den letzten Jahren noch deutlich anspruchs- und verantwortungsvoller geworden ist. Deshalb verdienen Erzieherinnen und Erzieher, Tagesmütter und –väter mehr Anerkennung. Sie verdienen, dass wir herzlich DANKESCHÖN sagen. Sie verdienen aber auch eine bessere Entlohnung.