Förderprogramm aus Berlin schiebt öffentliche Bauvorhaben an

In den letzten zehn Jahren hat die Städtebauförderung des Bundes rund 33,4 Millionen Euro in kommunale Bauvorhaben in den Kreisen Ahrweiler und Mayen-Koblenz investiert. Dies erfuhr Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales sowie Bundestagsabgeordnete, aus dem Bundesministerium für Umwelt, Bau, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMUB). „Wichtige Projekte wie die Sanierung der Altstadtkerne von Andernach oder Bad Neuenahr sind in dieser Zeit mit Bundesmitteln unterstützt worden“, so Andrea Nahles. „In der großen Koalition ist es der SPD gelungen, die Städtebauförderung auf 700 Millionen Euro pro Jahr aufzustocken. Dabei sorgt die Förderung durch den Bund oft dafür, dass dringend benötigte Projekte begonnen oder weitergeführt werden können. Zudem gibt es eine kräftige Hebelwirkung: Das Bauministerium schätzt, dass 2015 mit 700 Millionen Euro Bundesförderung Investitionen mit einem Gesamtvolumen von rund 10 Milliarden Euro angestoßen werden. Ich erwarte, dass unsere Kommunen davon auch weiterhin profitieren werden.“

Im betreffenden Zeitraum haben die Städte Andernach rund acht Millionen Euro, Mayen sieben Millionen Euro und Bad Neuenahr-Ahrweiler 5,6 Millionen Euro erhalten. Weitere Förderschwerpunkt waren unter anderem Remagen, Münstermaifeld und Mendig. Andrea Nahles unterstreicht: „Die Städtebauförderung ist eine außerordentlich erfolgreiche und bewährte Gemeinschaftsleistung von Bund, Ländern und Kommunen. Durch sie sind und bleiben die schönen Städte unserer Region lebens- und liebenswert.“

Andrea Nahles im Gespräch mit der „Interessengemeinschaft Niere Rhein-Ahr-Eifel“

Die Aufgabe der „Interessengemeinschaft Niere Rhein-Ahr-Eifel“ ist es, nierenkranken Menschen in der Region eine Lobby zu bieten. Eine Delegation um Meinhart Rick konnte Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales und Bundestagsabgeordnete, in ihrem Wahlkreisbüro in Bad Neuenahr-Ahrweiler begrüßen. Die Selbsthilfegruppe für Menschen mit Nierenerkrankungen mit etwa 200 Mitgliedern im nördlichen Rheinland-Pfalz hatte Nahles kontaktiert, um ihre Arbeit vorzustellen. Besonders am Herzen liegt der Interessengemeinschaft das Werben um die Bereitschaft zur Organspende.

IG_Niere

Hier mussten sie bei Andrea Nahles, die umgehend ihren Organspendeausweis zückte, keine weitere Überzeugungsarbeit leisten: „Nach sorgfältiger Überlegung habe ich mich für die Organspende entschieden. Natürlich ist das eine Entscheidung, die jeder für sich selber treffen muss. Gerade deshalb möchte ich an dieser Stelle an die Bürgerinnen und Bürger appellieren, sich mit diesem extrem wichtigen Thema auseinanderzusetzen. Es würde mich freuen, wenn sich noch mehr Menschen im Land zur Organspende bereit erklären.“

Ein weiterer wichtiger Punkt im Rahmen des Gesprächs war die Nachtdialyse. Meinhart Rick erläuterte Andrea Nahles die Vorteile. Nicht nur, dass Dialysetermine während der Nachtstunden für die Patienten die Teilhabe am Arbeitsleben enorm erleichtern, obendrein wird hierbei auch mit weniger Druck gearbeitet, was für das körperliche Befinden deutlich schonender ist. Andrea Nahles: „Die Vorteile der Nachtdialyse erscheinen mir nachvollziehbar, auch wenn ich hier keine medizinische Einschätzung treffen kann. Aus Patientensicht ist es in jedem Fall erstrebenswert. Ich freue mich sehr über das gute Gespräch und wünsche den Mitstreitern der Interessengemeinschaft weiterhin viel Erfolg bei ihrer wichtigen Arbeit.“

Betroffene Patienten können gern Kontakt aufnehmen:

Interessengemeinschaft (IG) Niere Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Willi Bach (Vorsitzender)

Gartenstraße 3

53501 Grafschaft-Lantershofen

Tel.: (0 26 41) 68 17 / Fax: (0 26 41) 20 38 76

Web: www.ign-rhein-ahr-eifel.de

E-Mail: info@ign-rhein-ahr-eifel.de

Demokratie greifbar machen – Andrea Nahles am Infomobil des Deutschen Bundestages

Unsere parlamentarische Demokratie in ihren Aufgaben und ihrer Arbeitsweise über Berlin hinaus nachvollziehbar und greifbar zu machen; das ist die Aufgabe des Infomobils des Deutschen Bundestages. Vom 23. bis 25. April macht das Infomobil auf dem Mayener Marktplatz Station und liefert eine Anlaufmöglichkeit für alle Bürgerinnen und Bürger, die Fragen rund um unsere parlamentarische Demokratie haben. Selbst für die Kleinen gibt es eine „Kinderecke“. Die vom Deutschen Bundestag für Kinder kreierte Seite www.kuppelkucker.de wird erklärt und es besteht die Möglichkeit, die Seite anzuschauen und die Inhalte zu testen.

  • Wie entsteht ein Gesetz?
  • Wie arbeitet der Bundestag?
  • Wie kann ich eine Petition beim Bundestag starten?

Klar, dass auch Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales und SPD-Bundestagsabgeordnete, es sich nicht nehmen lässt, das Infomobil zu besuchen, um mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Andrea Nahles wird am Samstag, 25. April 2015 von 14-15 Uhr für Fragen, Anregungen und Diskussionen zur Verfügung stehen. Der Politikerin liegt viel an dem Besuch des Infomobils.

Das Infomobil des Deutschen Bundestages © DBT/Lintner

Das Infomobil des Deutschen Bundestages © DBT/Lintner

„Wichtig ist meiner Meinung nach, Demokratie greifbar zu machen für die Menschen, immer wieder aufzuklären sowie politische Prozesse nachvollziehbar zu machen. Dazu trägt das Infomobil seit vielen Jahren bei. Hoch motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen den Bürgerinnen und Bürgern z.B. durch Infomaterial, Vorträge und multimediale Angebote den Bundestag ganz nah. Ich bin ihnen sehr dankbar und freue mich darauf, mit den Mayener Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.“