Sommertour 2014 – „Ich bin stolz auf unseren Mittelstand“

Im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete und Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, das Gabelstaplerunternehmen Durwen in Plaidt. Durwen fertigt bereits seit 1947 Anbaugeräte für Gabelstapler und ist ein klassisches mittelständisches Unternehmen. Das Thema Fachkräftemangel stand im Mittelpunkt des Gespräches zwischen Andrea Nahles und dem Inhaber Klaus Durwen. Durwen

Klaus Durwen betonte, dass von den 150 Angestellten 40 in der Firma selbst ausgebildet wurden. Momentan habe sogar ein junger Mann aus dem krisengeschüttelten Spanien eine Anstellung in der Firma gefunden. Das sind Neuigkeiten, die Andrea Nahles nur gutheißen kann. Auch die Tatsache, dass die Firma Leiharbeiter beschäftigt, findet Andrea Nahles nicht problematisch: „Um Auftragsspitzen abzufangen, kann Leiharbeit ein gutes Instrument sein. Schwierig und ungerecht wird es, wenn die Leiharbeiterstellen reguläre Arbeitsplätze ersetzen und die Kollegen zu Dumpinglöhnen beschäftigt werden!“ 

Beim anschließenden Firmenrundgang konnte Andrea Nahles sich selbst von der Qualität der Arbeit und der einzelnen Fertigungsschritte überzeugen. „Durwen steht, wie viele Unternehmen bei uns, für den gut gehenden Mittelstand. Hier besinnen sich die Unternehmen noch auf die Stärken ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Qualität ihrer Produkte. Ich bin stolz darauf, solche Mittelständler hier bei uns zu haben“, resümierte Andrea Nahles.

Sommertour 2014 – General-Delius-Kaserne in Mayen

Gemeinsam mit den beiden Mitgliedern des Deutschen Bundestages Gabi Weber und Thomas Hitschler besuchte Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales und Bundestagsabgeordnete der SPD, die General-Delius-Kaserne in Mayen. Hier befindet sich u. a. das Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr. In Form einer interessanten Roadshow wurde demonstriert, wie mit verschiedenen Massenmedien und -kommunikationsmitteln die Entscheidungsträger in der Vorbereitung sowie Durchführung von Einsätzen zu allen Aspekten der Besonderheiten des Einsatzsgebietes beraten werden können. Kaserne_Nahles_2014_3

Darüber hinaus gibt es mit dem Truppenbetreuungs- und Truppeninformationssender „Radio Andernach“, mit dem Betreuungsfernsehen „bwtv“ sowie einer „Einsatzkamera“ mit Bewegtbildfähigkeit ein umfassendes Informations- und Kommunikationsinstrument aus einer Hand. Das Fachpersonal, speziell ausgebildete Soldatinnen und Soldaten, haben hier in Mayen ihre hochqualifizierte Ausbildung absolviert.

„Mich freut es sehr, dass hier mit Beginn des Jahres 2014 das Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr als Fähigkeitszentrum der Streitkräftebasis in Mayen am Standort der General-Delius-Kaserne in Dienst gestellt wurde. Diese Soldatinnen und Soldaten leisten einen sehr guten Dienst und das Fähigkeitsprofil der Bundeswehr wird um einen wichtigen Beitrag erweitert.“, konstatierte Andrea Nahles nach ihrem Besuch.

Sommertour 2014 – Die „Holzwürmer“ sind unsere Zukunft!

Im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete und Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, den Ausbildungsbetrieb die Schreinerei „Die Holzwürmer“ in Dernau und ließ sich vom Inhaber Maik Rönnefarth den Betrieb zeigen. Während des Rundganges durch Werkstatt, Lackierraum und Lager zeigte sich Andrea Nahles erfreut über den Erfolg des Betriebes und gratulierte dem Inhaber für seinen Mut, gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Boris Ulmann vor zehn Jahren den Sprung in die berufliche Selbständigkeit gewagt zu haben.

DSC_0080Mit nur Mitte Zwanzig einen eigenen Betrieb gründen und so erfolgreich zu sein – Hut ab!“, konstatierte Andrea Nahles. Die Schreinerei ist nicht nur bekannt für ihre qualitativ hochwertigen Produkte, sondern auch federführend bei ihrer fortschrittlichen Ausbildungspolitik. Andrea Nahles zeigte sich beeindruckt: „Viele Tischler-Azubis der letzten Jahre wurden jeweils Jahrgangsbester bzw. Innungsbeste. Für ihre hervorragenden Leistungen bei der Ausbildungsförderung wurden die „Holzwürmer“ schon von der Bundesagentur für Arbeit ausgezeichnet. Zu Recht! Sie bieten Azubis auch die Möglichkeit, über den eigene Tellerrand hinauszuschauen und im Ausland Praxiserfahrungen zu sammeln oder am Lehrlingsaustausch der Schreiner-Innung Ahrweiler teilzunehmen. Gerade jetzt, wo der Fachkräftemangel ein großes Thema ist, ist dieser Betrieb hier ein großes Vorbild!“

DSC_0059Die Inhaber haben nicht nur vielen jungen Menschen den Einstieg in das Berufsleben ermöglicht, sondern legen auch viel Wert auf ein gutes Betriebsklima und ein solidarisches Miteinander am Arbeitsplatz. „Die „Holzwürmer“ stehen stellvertretend für die Zukunft des Handwerks“, unterstrich Andrea Nahles, „eine vorausschauende Personalpolitik, ein Herz für junge Leute und eine unschlagbare Qualität der Produkte. So bleibt das Handwerk fit für die Zukunft!“

Sommertour 2014 – Schicker als so manches Hotel

Im Rahmen in ihrer diesjährigen Sommertour besucht Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales und SPD-Bundestagsabgeordnete, wieder ausgesuchte Betriebe und Institutionen in ihrem Wahlkreis. „Mein Wahlkreis ist sehr vielfältig und hat viele interessante Ecken zu bieten: innovative Firmen ebenso wie touristische Highlights. Ich freue mich deshalb jedes Jahr darauf, wenigstens einen Teil davon persönlich zu besuchen“, betont Andrea Nahles. Erste Station der diesjährigen Sommertour war ein Stopp bei der Naturschutzjugendherberge Altenahr.

Jugendherberge_AltenahrDie Inhaberin Angela Manetto führte die SPD-Politikerin durch die neu modernisierte Anlage und erläuterte das Konzept. Längst reicht es für Jugendherbergen nicht mehr aus, sich nur auf Klassenfahrten oder Jugendgruppen zu spezialisieren. Deshalb dehnen viele Jugendherbergen ihren Service aus, investieren in moderne Technik und Möbel und werden somit auch für andere Gästegruppen attraktiv. Neben dem Klassiker „Klassenfahrten“ bietet die Jugendherberge auch attraktive Angebote für Familienurlauber, Gruppenreisen und auch Einzelreisende an. Andrea Nahles nutzte den Rundgang um einen Vergleich anzustellen: „Als Politikerin muss ich viel reisen und oft in Hotels übernachten. Wenn ich einige Hotels mit der Jugendherberge vergleiche, muss ich sagen: Hut ab! Das Haus in Altenahr ist schicker als so manches Hotel!“ Vor allem die Herzlichkeit des Personals und die individuelle Ansprache der Gäste sieht Andrea Nahles als großes Plus an: „Da zeigt sich mal wieder: Service ist alles in der Hotellerie.“ Besonders überzeugte Andrea Nahles das pädagogische Konzept der Einrichtung. Hier liegt das Augenmerk auf dem Naturschutz. Es gibt spezielle Programme mit Ausflügen und Erkundigungen im Wald und an der Ahr. „Es geht auch darum, den Kindern und Jugendlichen spielerisch die Natur nahezubringen. Das finde ich wichtig, vor allem in unserer digitalisierten Welt, wo Kinder kaum noch wissen, wie es sich anfühlt, in der Natur zu spielen. Hier leistet die Jugendherberge wirklich tolle Arbeit,“ unterstreicht Andrea Nahles.

 

 

„Ein guter Tag für den Kreis Ahrweiler“

Nun ist es offiziell: HARIBO, der bekannte Süßwarenkonzern aus Bonn, errichtet in Grafschaft eine zusätzliche Produktionsstätte, ein Logistikzentrum und verlegt seine Verwaltungszentrale dorthin. Andrea Nahles, SPD-Bundestagsabgeordnete und Bundesministerin für Arbeit und Soziales, begrüßt die geplante Ansiedlung von Haribo in Grafschaft. „Dies ist ein guter Tag für den Kreis Ahrweiler!

Die Ansiedlung eines so bekannten Traditionsunternehmens macht mich stolz und glücklich. Unsere Region wird von der Ansiedlung immens profitieren und noch zusätzlich an Attraktivität gewinnen. Als Bundestagsabgeordnete bin ich so oft es geht in meinem Wahlkreis unterwegs und besuche Firmen und Betriebe in der Region, um herauszufinden, wo den Menschen der Schuh drückt. Das werde ich auch Haribo anbieten. Vor dem Hintergrund der Produktpalette, ist das für mich nicht nur interessant, sondern auch sicherlich köstlich.“

„Der Mindestlohn ist ein Meilenstein in der Arbeitsmarktpolitik“

Der Bundestag verabschiedet heute das Tarifautonomiestärkungsgesetz – und damit auch den flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Er gilt für alle Branchen, in Ost und West gleich. Andrea Nahles, SPD-Bundestagsabgeordnete und Bundesministerin für Arbeit und Soziales, betonte im Deutschen Bundestag: „Von dem Mindestlohn profitieren ab 2015 rund vier Millionen Menschen in unserem Land. Damit setzt die SPD einen historischen Meilenstein in der Arbeitsmarktpolitik.“ Nach über zehnjähriger Kraftanstrengung kommt der flächendeckende gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde für vier Millionen Beschäftigte ab 2015 in unserem Land. „Das bedeutet auch für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in meinem Wahlkreis Ahrweiler mehr Einkommensgerechtigkeit. Niedriglöhne gehören endlich der Vergangenheit an“, erklärt Andrea Nahles.

Der Mindestlohn wird für alle Branchen in Ost und West gleich gelten. Für Zeitungszusteller wird es Übergangsregelungen geben, die de facto das Gleiche bedeutet. Denn auch für die Zeitungszusteller gilt: Spätestens ab 2017 bekommen sie 8,50 Euro.  „Wer Vollzeit arbeitet, soll von seiner Arbeit leben können – das hat die SPD versprochen und das setzt sie jetzt für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer um“, sagt Andrea Nahles. Die skizzierten Übergänge bedeuten, dass alle Vereinbarungen des Koalitionsvertrages eingehalten werden und sich die Situation für vier Millionen Menschen sogar verbessert.

Schluss macht die SPD mit der „Generation Praktikum“. Die SPD fordert seit Jahren faire Regeln für Praktika. Deswegen bekommen auch Praktikantinnen und Praktikanten zukünftig den Mindestlohn –  ausgenommen sind lediglich Praktika vor oder während des Studiums und der Ausbildung von bis zu drei Monaten. „Besonders erfreulich sind die Qualitätsverbesserungen für Praktika, die auf Forderung der SPD durchgesetzt werden konnten“, so Andrea Nahles. Dazu zähle zum Beispiel die Erfordernis eines schriftlichen Vertrags für Praktikanten, der auch den Lerninhalt des Praktikums klar beschreibt. Die Höhe des Mindestlohns wird in regelmäßigen Abständen von einer Kommission der Tarifpartner überprüft und gegebenenfalls angepasst. Die Mindestlohnkommission soll sich bei ihrer Beschlussfassung nachlaufend an der tariflichen Entwicklung orientieren. Außerdem ist eine Evaluierung des Mindestlohns vorgesehen. Damit wird sichergestellt, dass der Mindestlohn die gewünschte Wirkung für die Beschäftigten in unserem Land erzielt. „Mit dem Mindestlohn bekommt Arbeit ihre Würde zurück“, erklärt Andrea Nahles.

Rede Andrea Nahles zur Einführung des flächendeckenden Mindestlohns

Mehrgenerationenhäuser sind gerettet

Andrea Nahles, SPD-Bundestagsabgeordnete und Bundesministerin für Arbeit und Soziales, ist froh, dass am 2. Juli 2014 das Kabinett den Entwurf für den Bundeshaushalt 2015 beschlossen hat. Darin enthalten ist auch die weitere Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser. Das entsprechende Aktionsprogramm sollte ursprünglich zum Ende des Jahres 2014 auslaufen. Nach intensiven Haushaltsverhandlungen können die erfolgreichen Projekte für das Miteinander der Generationen weiter geführt werden. Somit ist gleichzeitig die Finanzierung für die Mehrgenerationenhäuser St. Matthias in Mayen und das Haus der Familie in Bad Neuenahr-Ahrweiler für das Jahr 2015 gesichert. Die bewährten Mehrgenerationenhäuser haben damit endlich Planungssicherheit.

Andrea Nahles unterstreicht: „Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich bereits frühzeitig für eine Weiterführung des erfolgreichen Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser eingesetzt. Denn unter Schwarz-Gelb wurden die Mittel für Mehrgenerationenhäuser gekürzt. Zudem läuft eine Kofinanzierung aus dem Europäischen Sozialfonds zum Jahresende aus. In einer gemeinsamen Kraftanstrengung ist es gelungen, die Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser im verabschiedeten Regierungsentwurf für den Haushalt 2015 sicherzustellen.“

Andrea Nahles schätzt die Arbeit des Mehrgenerationenhauses Mayen und dem Haus der Familie in Bad Neuenahr-Ahrweiler: „Durch die vielfältigen Veränderungen unserer immer älter und bunter werdenden Gesellschaft werden generationenübergreifende Orte immer wichtiger. Mehrgenerationenhäuser fördern das Miteinander der Generationen vor Ort. Die Mehrgenerationenhäuser sind auch eine Antwort auf die Herausforderungen des demografischen Wandels.“

Gesagt, getan, gerecht: Lebensleistung wird besser anerkannt

Die SPD-Bundestagsabgeordnete und Bundesministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles begrüßt das heutige Inkrafttreten des Rentenpakets. „Die Lebensleistung von Menschen in der Rente wird mit Inkrafttreten des Rentenpakets besser honoriert“, unterstreicht Andrea Nahles. Das Gesetz für Leistungsverbesserungen in der gesetzlichen Rentenversicherung tritt am 1. Juli 2014 in Kraft. Mit der abschlagsfreien Rente ab 63 Jahren nach 45 Beitragsjahren hat die SPD in Rekordzeit ein zentrales Wahlversprechen erfüllt. Die sogenannte Mütterrente honoriert Erziehungsleistungen von Eltern und Erwerbsminderungsrentner werden signifikant besser gestellt. Außerdem wird das Budget für Reha-Leistungen deutlich erhöht.

Mit dem Rentenpaket will die SPD-Bundestagsfraktion Menschen, die lange berufstätig waren und 45 Jahre lang in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben, die Möglichkeit geben, früher ohne Abschläge in Rente gehen zu können. Das gilt zunächst ab 63 Jahren. Ab dem Geburtsjahr 1953 wird das Alter schrittweise um jeweils zwei Monate auf 65 Jahre angehoben. „Das ist eine gerechte Anerkennung für die Menschen in unserem Wahlkreis, die besonders langjährig gearbeitet und in die Rente eingezahlt haben“, erklärt Andrea Nahles. Zudem erhalten Mütter oder Väter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, mit der sogenannten Mütterrente eine bessere Anerkennung ihrer Erziehungsleistung. Ein zusätzlicher Rentenpunkt macht ab 1. Juli im Westen 28,61 Euro pro Kind und im Osten 26,39 Euro im Monat aus.

„Die große Mehrheit der Bevölkerung ist für die Verbesserungen in der Rente“, sagt Andrea Nahles. So würden laut einer Umfrage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales 78 Prozent die frühere abschlagsfreie Rente befürworten, 83 Prozent stünden hinter der sogenannten Mütterrente und 77 Prozent bejahen die höhere Erwerbsminderungsrente, berichtet Andrea Nahles. „Das Rentenpaket ist kein Geschenk, die Menschen haben es sich verdient, dass ihre Lebensleistung in der Rente besser anerkannt wird“, erklärt die SPD-Politikerin.

Flyer: Das_Rentenpaket

Flyer: Lebensleistung_besser_honorieren