„Rasselstein ist gelebte Solidarität“

Andrea Nahles, Bundestagsabgeordnete sowie Bundesministerin für Arbeit und Soziales,  war in ihrem Wahlkreis zu Besuch bei der großen Weißblechfabrik in Andernach. Die Vorstände, Betriebsräte, Mitglieder der Jugendvertretung sowie andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begrüßten die Bundesministerin und SPD-Bundestagsabgeordnete bei ihrem Besuch bei Thyssen Krupp/Rasselstein in Andernach. Begleitet wurde Andrea Nahles vom örtlichen SPD-Landtagsabgeordneten Marc Ruland.

Andrea Nahles: „Rasselstein als größter Arbeitgeber in Andernach und Umgebung steht derzeit vor großen Herausforderungen. Ich bin hier, um mir selber ein Bild über die Lage zu machen und den Kolleginnen und Kollegen beiseite zu stehen in dieser Zeit des Umbruchs.“

Nach der Begrüßung durch den Betriebsratsvorsitzenden Wilfried Stenz gab der Vorstandsvorsitzende Dr. Roeske Andrea Nahles eine Übersicht über die aktuelle Situation. Insbesondere die Energiekosten seien für ein Unternehmen wie Rasselstein, neben der wirtschaftlichen Konkurrenz aus China, eine ernstzunehmende Herausforderung. Die Zukunft der zuvor im Werk Neuwied beschäftigten Kolleginnen und Kollegen sei Dank des Beschäftigungssicherungsvertrages mit dem Werk Andernach zunächst gesichert.

Besuch_RasselsteinMaerz_2014Andrea Nahles und Marc Ruland zeigten sich erfreut über die Entwicklung: „Alle Mitarbeiter stehen zusammen, um die rund 400 Arbeitsplätze aus Neuwied aufzufangen. Sie nehmen dafür sogar Gehaltseinbußen in Kauf. Sowas nennen wir gelebte Solidarität!“ Dann skizzierte Andrea Nahles die Grundzüge ihrer Gesetzespakte, die sie als Ministerin für Arbeit und Soziales auf den Weg gebracht hat und stieß damit bei den Kolleginnen und Kollegen auf offene Ohren. Insbesondere das Rentenpaket mit der „Rente mit 63“ wurde als Schritt in die richtige Richtung bewertet.

Andrea Nahles resümierte: „Ich bin mir sicher: Rasselstein wird auch in Zukunft ein Unternehmen mit Vorbildfunktion sein. Von dem hier gelebten Miteinander von Firmenleitung, Betriebsrat und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern können sich einige Betriebe eine Scheibe abschneiden! Deswegen werde ich auch weiterhin ein offenes Ohr für die Belange der Kolleginnen und Kollegen haben.“