06.10.2009
Baden-Baden (ddp). Die designierte SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles will die Beziehungen der Sozialdemokraten zur Linkspartei
normalisieren. Im Südwestrundfunk sprach sich Nahles am Dienstag dafür aus, «dass wir die Linkspartei als eine normale Partei behandeln wie andere auch, als normale Konkurrenz allerdings auch».
Die Linke müsse allerdings ihr Verhältnis zur Macht klären. «Viele von den Linksparteilern wollen gar nicht, dass man an der Regierung beteiligt wird, man könnte ja in Verantwortung kommen, das muss also geklärt werden», sagte Nahles.
Die Zustimmung von jeweils weniger als 80 Prozent bei der Nominierung der neuen Parteiführung um den designierten Vorsitzenden Sigmar Gabriel im SPD-Parteivorstand sieht Nahles derweil nicht als Makel an. «Es gibt viel Frust und viele Fragen in der SPD - wie konnte es dazu kommen? - und deswegen war dieses Ergebnis aus meiner Sicht sehr ehrlich», sagte Nahles.
Nahles: SPD sollte Linke als «normale Partei» behandeln
Baden-Baden (ddp). Die designierte SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles will die Beziehungen der Sozialdemokraten zur Linksparteinormalisieren. Im Südwestrundfunk sprach sich Nahles am Dienstag dafür aus, «dass wir die Linkspartei als eine normale Partei behandeln wie andere auch, als normale Konkurrenz allerdings auch».
Die Linke müsse allerdings ihr Verhältnis zur Macht klären. «Viele von den Linksparteilern wollen gar nicht, dass man an der Regierung beteiligt wird, man könnte ja in Verantwortung kommen, das muss also geklärt werden», sagte Nahles.
Die Zustimmung von jeweils weniger als 80 Prozent bei der Nominierung der neuen Parteiführung um den designierten Vorsitzenden Sigmar Gabriel im SPD-Parteivorstand sieht Nahles derweil nicht als Makel an. «Es gibt viel Frust und viele Fragen in der SPD - wie konnte es dazu kommen? - und deswegen war dieses Ergebnis aus meiner Sicht sehr ehrlich», sagte Nahles.


