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Andrea Nahles

Andrea Nahles - Generalsekretärin

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Presse-Spiegel

"Wir müssen die Ängste ernst nehmen"

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles im Interview mit der Berliner Zeitung über Sarrazins Menschenbild, Schulen in Neukölln und verpflichtende Sprachtests.

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20.06.2009

Nahles will Rente mit 67 aufweichen - Stellvertretende SPD-Vorsitzende sieht Debatte um Linkspartei beendet

Düsseldorf (ddp/RP). Die stellvertretende SPD-Parteivorsitzende Andrea Nahles hat sich für Korrekturen bei der Rente mit 67 nach der Bundestagswahl ausgesprochen.

«Wir wollen den Übergang in die Rente
flexibler handhaben. Wir wollen eine Teilrente einführen und die staatlich geförderte Altersteilzeit verlängern», sagte Nahles der «Rheinischen Post» (Samstagausgabe). Leistungsgeminderte Beschäftigte, denen man keinen Arbeitsplatz anbieten könne, dürften außerdem nicht mit vollen Abschlägen in den Ruhestand geschickt werden.

«Der Grundsatz der Rente mit 67 bleibt. Aber wir hatten für
die Gruppe der Leistungsgeminderten noch nicht die Antwort, die wir gebraucht haben", sagte Nahles.

Debatte um Linkspartei beendet

Die Linkspartei sieht Nahles nicht mehr als Gefahr für ihre Partei. "Ich bin froh, dass wir die unselige Debatte über die Linkspartei hinter uns haben", sagte die SPD-Politikerin unserer Redaktion.

Für Rückkehrer aus der Linkspartei sei die SPD offen. "Wir sind immer sehr aufgeschlossen", sagte Nahles. Für ihre radikale Europapolitik sei die Linke "gnadenlos abgewatscht worden", meinte die Parteivize. "Das wird noch lange nachhallen."

Zugleich attackierte Nahles Union und FDP. Bei der Bundestagswahl am 27. September gehe es um eine Richtungsentscheidung. "Schwarz-Gelb steht für die Ich-Gesellschaft, wir stehen für eine Wir-Gesellschaft", sagte die stellvertretende SPD-Chefin.

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