13.05.2009
Der SPD-Parteitag wird am 14. Juni endgültig über das Programm entscheiden.
In einem offenen Brief an Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) und Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) forderte das von Nahles mitgegründete Netzwerk «FrauenZeiten» neue Initiativen, um Beruf und Familie besser miteinander in Einklang zu bringen. Dazu gehörten neue Arbeitszeitmodelle ebenso wie die Einführung eines Familien- und Pflegeteilzeitgesetzes. Die von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte familienfreundliche Betreuung für Kinder allein reiche nicht aus.
Nach Ansicht von Nahles sollte der Frauenanteil in der künftigen SPD-Führungsmannschaft «mindestens 40 Prozent» betragen. Erwartet wird, dass SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier sein Team noch vor der Sommerpause vorstellt.
Nahles für Präzisierungen im SPD-Wahlprogramm
Berlin (dpa) - Partei-Vize Andrea Nahles hat sich für Präzisierungen im SPD-Programm zur Bundestagswahl ausgesprochen. In dem von der SPD-Spitze verabschiedeten Entwurf müsse eine frauen- und familienfreundlichere Gestaltung der Arbeitszeit verdeutlicht werden, sagte sie am Mittwoch in Berlin. Frauen und Männer müssten die Möglichkeit erhalten, über Zeitkonten besser berufliche «Auszeiten» zu organisieren. Dazu gehöre auch der Anspruch auf Teilzeitbeschäftigung mit einem Rückkehrrecht in einen Vollzeitjob.Der SPD-Parteitag wird am 14. Juni endgültig über das Programm entscheiden.
In einem offenen Brief an Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) und Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) forderte das von Nahles mitgegründete Netzwerk «FrauenZeiten» neue Initiativen, um Beruf und Familie besser miteinander in Einklang zu bringen. Dazu gehörten neue Arbeitszeitmodelle ebenso wie die Einführung eines Familien- und Pflegeteilzeitgesetzes. Die von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte familienfreundliche Betreuung für Kinder allein reiche nicht aus.
Nach Ansicht von Nahles sollte der Frauenanteil in der künftigen SPD-Führungsmannschaft «mindestens 40 Prozent» betragen. Erwartet wird, dass SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier sein Team noch vor der Sommerpause vorstellt.

