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Andrea Nahles

Andrea Nahles - Generalsekretärin

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Presse-Spiegel

"Die Grünen werden nicht stärker als wir"

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles spricht im Tagesspiegel-Interview über den Wahlkampf in Berlin, die Integrationsdebatte und das Menschenbild von Thilo Sarrazin.

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19.07.2010

Zu Gast bei den Rhodius Mineralquellen

175 Mitarbeiter, über 20 Auszubildende, drei Millionen Euro Investitionen pro Jahr in den Standort. Das sind Parameter, die die Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles von Dr. Karl Tack und Rolf Hübner, den beiden Geschäftsführern der Rhodius Mineralquellen und Getränke GmbH, mehr als gerne hörte, als sie mit einer kleinen Delegation von Sozialdemokraten aus der Region das Burgbrohler Traditionsunternehmen, das seit 1827 in Burgbrohl beheimatet ist, besuchte. „Der Mittelstand ist und bleibt das Rückgrat der deutschen Wirtschaft“, erklärte Andrea Nahles vor allem mit Blick auf die Aus- und Fortbildung sowie die Sicherung von Arbeitsplätzen.

Mit ihrem zweiten, dem Unternehmen Rhodius Schleifwerkzeuge beschäftigt die Gebrüder Rhodius GmbH & Co. KG insgesamt gut 400 Mitarbeiter und ist damit einer der größten Arbeitgeber in der Vordereifel. Fünf Ausbildungsberufe kann man in dem Familienunternehmen erlernen: Fachinformatiker, Mechatroniker, Industriekaufmann, Industriemechaniker und Fachkraft für Lebensmitteltechnik. Andrea Nahles konzentrierte sich bei ihrem Besuch aber auf die Getränkeproduktion.

250 Millionen Flaschen und Dosen und damit fast zwei Millionen Hektoliter Erfrischungsgetränke und Wasser verlassen jedes Jahr die modernen Abfüllanlagen des Getränkeherstellers, der in seiner Küche mehr als 250 verschiedene Rezepturen bereit hält. Eine positive Entwicklung, wie auch der Burgbrohler Bürgermeister Walter Schneider konstatierte, der mit der Gemeinde nicht nur von den Gewerbesteuereinnahmen profitiert: „Der Name Rhodius ist fast immer mit im Spiel, wenn Vereine oder der Ort Veranstaltungen organisieren. Ohne die Unterstützung des Unternehmens wäre manches Projekt im Ort nicht so ohne weiteres realisierbar gewesen“, bemerkte er während des Besuches.

Damit die positive Entwicklung des Unternehmens weiter geht, setzt Karl Tack „als Familienunternehmen auf die Unterstützung und flankierende Mitarbeit der Politik.“ Die Regionalmarke Eifel symbolisiert für das Unternehmen die enge Verbindung mit der Region. Deshalb sitzt Rhodius mit am Tisch, wenn es um die Förderung der Marke geht, die bis 2012 von den derzeit noch fließenden Mitteln der Landesregierung in Mainz unabhängig sein will. „Globalisierung provoziert Regionalisierung“, erklärt Tack mit Überzeugung, sieht sein Haus „mit der Region Eifel verwachsen, die dank ihres vulkanischen Ursprungs die besten Mineralwässer Deutschlands produziert. Das gilt es, noch deutlicher herauszustellen.“

Hilfe von der Politik erwartet sich das Unternehmen Rhodius auch in Sachen PET-Verfahren. Die bei den Verbrauchern wegen ihrer Leichtigkeit längst beliebte Plastikflasche werde längst nicht mehr im Ein-, sondern im Zweiweg-Verfahren ressourcenschonend recycelt. Bereits 80 der mehr als 200 Getränkehersteller hätten auf dieses umweltschonende Verfahren umgestellt. Dies aber berücksichtige die geltende Verpackungsverordnung aus dem Jahr 2003 in keiner Weise. Mit diesem Hinweis gibt Dr. Tack der Bundestagsabgeordneten Arbeit mit auf den Weg. Andrea Nahles versprach, sich wegen der Fragen zu PET und Dose mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen in Verbindung zu setzen.

 

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